Liebe Sabine,
NATÜRLICH habe ich nur einen gemacht! Hat mich lange genug Motivation sammeln gekostet, und wenn du nicht immer mal gepiekt hättest, wäre er wohl heute noch nicht fertig.
Aaaaber dann war er in einem Rutsch fertig letzte Woche. Eigentlich wollte ich ja nur mal ausprobieren wie ich den so am besten mache.
Allerdings muss ich zugeben: Ohne meine neuesten Gehilfen wäre der Kranz noch am selben Abend in der Tonne gelandet.
Wie habe ich das nur so lange OHNE Rollschneider und OHNE Schneidematte hingekriegt???
Nicht, dass ich das jetzt KÖNNTE... mit dem Rollschneider schneide ich manchmal schöne Wellen wo keine sein sollen.... aber es geht wesentlich fixer den Stoff zu verhunzen als mit der ollen Schere.
Das vorletzte Projekt (den Din A Five Organizer von der lieben Patti) mit seinen ELF Schnitteilen (Aaaahh!) habe ich noch mit der SCHERE geschnippelt *Kopfaufdieusw*
Den zeige ich aber später, wenn Blogger oder das verd.... Internet sich überlegen nicht mehr zu streiken. Hier dauert alles eeeeewig und ich muss zur Arbeit!! Ich hoffe ich krieg wenigstens den Link zu Rums noch hin.
Und ich gratuliere der Muddiiiiiiiii ganz herzlich!!!! Wie toll, wie toll, wie toll!!!!
Donnerstag, 14. März 2013
Dienstag, 12. März 2013
Normaler Dienstag (wenn man Schneechaos normal findet. In Finnland oder so.)
Heute morgen diesen Ausblick "genossen":
Dabei hatte ich das eigentlich ungefähr SO bestellt:
Wer, der Deibel, hat da wieder gepennt???
Zurück zu Fr. Brüllens voyeuristischer Ader.
Der Morgen so ähnlich wie gestern, nur mit mehr Schlaf, juhu.
7:50 Uhr: Auf dem Weg zum Kigabus, der aufgrund wundersamer Ersatzteilbeschaffung doch heute wieder fährt, Schnee geschippt. Auf dem Rückweg Auto freigeschippt und freigekratzt. Weiter Schnee geschippt. Kaffeegeschippt getrunken. Beim ersten Termin angerufen und Verspätung angekündigt (Dont call us, we call you!), dann erstmal gefrühstückt. Ich KANN nicht ohne Frühstück aus dem Haus gehen, da werd ich grantig und hungrig und dann futtere ich irgendeinen Mist mit vielen vielen Punkten. No Sir. Trotzdem beeilt und inklusive Frühstück, Schneeschippen, Auto nochmal freischippen und den ganzen Lahmis auf der Strasse nur eine Viertelstunde zu spät gekommen.
9:00 Uhr: Mutter und Kind ins Auto geladen. Über Schnee geflucht. Mutter (Rumänin? Oder so.) zum Sprachkurs gefahren, Kind (fast zwei Jahre) mitgenommen und erstmal Quartier gesucht.
Eigentlich sollte heute die Umzugsfirma unser Spielzimmer vom alten in den neuen Standort umziehen, aber: es geht de Mensche wie de Leut: du nix fahre. Du Stau stehe. Hat den Vorteil, dass unser Spielzimmer noch genau da ist wo es immer war und meine Quartiersuche erstmal beendet ist. Die nächsten drei Stunden mit Bauklötzchen stapeln, Kisten packen, Kind am Hochklettern hindern, Kisten packen, Windeln wechseln (uwäähhh), Kind am Sachen-in-den-Klo-werfen hindern, Kind zur Nahrungsaufnahme bewegen (heute in der Brotbox: drei kalte Chicken McNuggets, ein labbriges Toast ohnewasdrauf, eine Tomate, zwei Minimuffins. Immerhin: die Tomate! Man freut sich ja über kleine Lernerfolge), Kisten packen, etc. verbracht.
12:00 Uhr: Kind ins Auto verfrachtet. Über Schnee und unfähige Autofahrer geflucht (Munteres Hindernisfahren. Wer kommt am sichersten an den querstehenden LKW und Autos vorbei?). In doppelter Zeit alswie sonst zum Sprachkurs gefahren. Mutter abgeholt. Über Wetter geflucht (schliesslich soll die Frau auch ein paar deutsche Flüche lernen. Macht ja sonst keinen Spaß).
Mutter und Kind zuhause abgeliefert. Tschüss, bis nächsten Dienstag, dann das letzte Mal, weil der kleine Gnom nach den Ferien endlich einen Krippenplatz hat *uff*. Kurzer Einschub: Die Frau macht auf Geheiss ihres Arbeitsvermittlers einen Sprachkurs, dreimal die Woche. Wer aber sich in der Zeit um das Kind kümmert, blieb ungeklärt. Kein Kigaplatz, keine Tagesmutter, kein Sprachkurs, ätsch. Zu dumm, das man Kinder nicht zwischendurch mal kurz abschalten und in den Schrank stellen kann. Das würde manches erleichtern. Aber es gibt ja uns.
Der nächste Termin ist erst um drei. Hm. Also erstmal wieder nach Hause. Im Büro ist inzwischen die Spedition angekommen die auch das Spielzimmer verpacken wird, also kann ich da eh nix mehr tun ausser die Leute von der Arbeit abhalten.
13:00 Uhr: Nach dem Husarenritt nach Hause und kurzer Rücksprache mit Chefin wird der nächste Termin abgesagt. Es schneit ununterbrochen, der Hintertaunus ist im Prinzip komplett lahmgelegt und es ist ein Wahnsinn auf den ungeräumten Straßen ohne triftigen Grund unterwegs zu sein.
Wenn ja ausser mir keiner fahren würde. Aber da sind all die "Kreisch! Eine Schneeflocke, Hilfeee!"-Fahrer, die es einem echt schwer machen, voranzukommen. Und die anderen Irren, die drei Autos und einen LKW locker überholen obwohl man in dem Schneesturm nochnichtmal was sehen kann. Würde jeder so mittel fahren wie ich gäbs keine Probleme, echt jetzt.
Wo war ich? Ach ja, die restlichen Termine heute auch abgesagt: kein Turnen für den Zwerg (die Übungsleiterin ist krank) und Essen werden wir heute abend auch nicht gehen. Leider haben wir in unserem Ort kein Restaurant mehr und mit dem Auto fahren will heute keiner mehr.
Also laden wir die Großelternschaft nächste Woche zum Essen ein. (Das ist das letzte Weihnachtsgeschenk, symbolisch von unserem Sohn für die stets einsatzbereiten Großeltern und die Oma. Sonst könnte ich garnicht arbeiten gehen, bei den blöden Zeiten.)
Nach Mittagessen und Latte Macchiato die unverhofft freie Zeit genutzt fürs Bloglesen.
Zuerst bei Fr Fluchten gelesen, kommentiert und geheult.
Dann bei Pulsinchen geguckt, gewonnen und gefreut!
Freud und Leid....
Seitdem: Tagebuchblogging.
To be continued. Oder auch nicht.
Mal sehen was der Rest des Tages noch so bringt. Mal schauen wie mein Mann es nachhause schafft aus dem Rhein-Main-Gebiet über den gesperrten Taunus-Kamm.
Edith 1: 17:00 Uhr: Männe steht noch auf der Autobahn. Deshalb nach dem Kindabholen nochmal Schnee geschippt (Third Edition). Netterweise hat es jetzt aufgehört zu schneien. Fein.
Große Kanne Tee gekocht. Zutaten fürs Abendessen zusammengesucht. Gibts heute halt Schupfnudelpfanne mit Sauerkraut. Für meine Mutter Almased *Blärch*. Da sie mit im Haus wohnt, ißt sie sonst abends mit uns, aber da ihre Waage mal wieder seltsame Zahlen anzeigt hat sie sich für Almased entschieden und ihrem Schwiegersohn den selbsteingelegten "Handkäs mit Musik" überlassen, der jetzt unseren Kühlschrank vollstinkt. E-kel-haft, das Zeug. (Beides, meine ich. Nur stinkt das Almazeugs nicht so.) Also Schupfnudelpfanne und mein Mann darf den Handkäs dazu essen. Wenn er sich dafür auf den Balkon setzt. *zähnebleck*
Gut, ich geh kochen.
Edith 2: Aaaaaahhhh, fast das Kuchenbacken für morgen vergessen! Also während des Kochens gleichzeitig die Kitchen Aid angeworfen und Mürbeteig geknetet für gedeckten Apfelkuchen.
Alles geschafft.
:-)
Dabei hatte ich das eigentlich ungefähr SO bestellt:
Wer, der Deibel, hat da wieder gepennt???
Zurück zu Fr. Brüllens voyeuristischer Ader.
Der Morgen so ähnlich wie gestern, nur mit mehr Schlaf, juhu.
7:50 Uhr: Auf dem Weg zum Kigabus, der aufgrund wundersamer Ersatzteilbeschaffung doch heute wieder fährt, Schnee geschippt. Auf dem Rückweg Auto freigeschippt und freigekratzt. Weiter Schnee geschippt. Kaffee
9:00 Uhr: Mutter und Kind ins Auto geladen. Über Schnee geflucht. Mutter (Rumänin? Oder so.) zum Sprachkurs gefahren, Kind (fast zwei Jahre) mitgenommen und erstmal Quartier gesucht.
Eigentlich sollte heute die Umzugsfirma unser Spielzimmer vom alten in den neuen Standort umziehen, aber: es geht de Mensche wie de Leut: du nix fahre. Du Stau stehe. Hat den Vorteil, dass unser Spielzimmer noch genau da ist wo es immer war und meine Quartiersuche erstmal beendet ist. Die nächsten drei Stunden mit Bauklötzchen stapeln, Kisten packen, Kind am Hochklettern hindern, Kisten packen, Windeln wechseln (uwäähhh), Kind am Sachen-in-den-Klo-werfen hindern, Kind zur Nahrungsaufnahme bewegen (heute in der Brotbox: drei kalte Chicken McNuggets, ein labbriges Toast ohnewasdrauf, eine Tomate, zwei Minimuffins. Immerhin: die Tomate! Man freut sich ja über kleine Lernerfolge), Kisten packen, etc. verbracht.
12:00 Uhr: Kind ins Auto verfrachtet. Über Schnee und unfähige Autofahrer geflucht (Munteres Hindernisfahren. Wer kommt am sichersten an den querstehenden LKW und Autos vorbei?). In doppelter Zeit alswie sonst zum Sprachkurs gefahren. Mutter abgeholt. Über Wetter geflucht (schliesslich soll die Frau auch ein paar deutsche Flüche lernen. Macht ja sonst keinen Spaß).
Mutter und Kind zuhause abgeliefert. Tschüss, bis nächsten Dienstag, dann das letzte Mal, weil der kleine Gnom nach den Ferien endlich einen Krippenplatz hat *uff*. Kurzer Einschub: Die Frau macht auf Geheiss ihres Arbeitsvermittlers einen Sprachkurs, dreimal die Woche. Wer aber sich in der Zeit um das Kind kümmert, blieb ungeklärt. Kein Kigaplatz, keine Tagesmutter, kein Sprachkurs, ätsch. Zu dumm, das man Kinder nicht zwischendurch mal kurz abschalten und in den Schrank stellen kann. Das würde manches erleichtern. Aber es gibt ja uns.
Der nächste Termin ist erst um drei. Hm. Also erstmal wieder nach Hause. Im Büro ist inzwischen die Spedition angekommen die auch das Spielzimmer verpacken wird, also kann ich da eh nix mehr tun ausser die Leute von der Arbeit abhalten.
13:00 Uhr: Nach dem Husarenritt nach Hause und kurzer Rücksprache mit Chefin wird der nächste Termin abgesagt. Es schneit ununterbrochen, der Hintertaunus ist im Prinzip komplett lahmgelegt und es ist ein Wahnsinn auf den ungeräumten Straßen ohne triftigen Grund unterwegs zu sein.
Wenn ja ausser mir keiner fahren würde. Aber da sind all die "Kreisch! Eine Schneeflocke, Hilfeee!"-Fahrer, die es einem echt schwer machen, voranzukommen. Und die anderen Irren, die drei Autos und einen LKW locker überholen obwohl man in dem Schneesturm nochnichtmal was sehen kann. Würde jeder so mittel fahren wie ich gäbs keine Probleme, echt jetzt.
Wo war ich? Ach ja, die restlichen Termine heute auch abgesagt: kein Turnen für den Zwerg (die Übungsleiterin ist krank) und Essen werden wir heute abend auch nicht gehen. Leider haben wir in unserem Ort kein Restaurant mehr und mit dem Auto fahren will heute keiner mehr.
Also laden wir die Großelternschaft nächste Woche zum Essen ein. (Das ist das letzte Weihnachtsgeschenk, symbolisch von unserem Sohn für die stets einsatzbereiten Großeltern und die Oma. Sonst könnte ich garnicht arbeiten gehen, bei den blöden Zeiten.)
Nach Mittagessen und Latte Macchiato die unverhofft freie Zeit genutzt fürs Bloglesen.
Zuerst bei Fr Fluchten gelesen, kommentiert und geheult.
Dann bei Pulsinchen geguckt, gewonnen und gefreut!
Freud und Leid....
Seitdem: Tagebuchblogging.
To be continued. Oder auch nicht.
Mal sehen was der Rest des Tages noch so bringt. Mal schauen wie mein Mann es nachhause schafft aus dem Rhein-Main-Gebiet über den gesperrten Taunus-Kamm.
Edith 1: 17:00 Uhr: Männe steht noch auf der Autobahn. Deshalb nach dem Kindabholen nochmal Schnee geschippt (Third Edition). Netterweise hat es jetzt aufgehört zu schneien. Fein.
Große Kanne Tee gekocht. Zutaten fürs Abendessen zusammengesucht. Gibts heute halt Schupfnudelpfanne mit Sauerkraut. Für meine Mutter Almased *Blärch*. Da sie mit im Haus wohnt, ißt sie sonst abends mit uns, aber da ihre Waage mal wieder seltsame Zahlen anzeigt hat sie sich für Almased entschieden und ihrem Schwiegersohn den selbsteingelegten "Handkäs mit Musik" überlassen, der jetzt unseren Kühlschrank vollstinkt. E-kel-haft, das Zeug. (Beides, meine ich. Nur stinkt das Almazeugs nicht so.) Also Schupfnudelpfanne und mein Mann darf den Handkäs dazu essen. Wenn er sich dafür auf den Balkon setzt. *zähnebleck*
Gut, ich geh kochen.
Edith 2: Aaaaaahhhh, fast das Kuchenbacken für morgen vergessen! Also während des Kochens gleichzeitig die Kitchen Aid angeworfen und Mürbeteig geknetet für gedeckten Apfelkuchen.
Alles geschafft.
:-)
Montag, 11. März 2013
Normaler Montag
Ein ganz normaler Montag, aber diesmal
mit Tagebuch, weil Fr Brüllen fragt was ich eigentlich den ganzen Tag so mache.
4:30 Ein jämmerliches: „Mama!“ aus
dem Nebenzimmer. Im Dunkeln ans Bett getapst (in letzter Sekunde dem
Regal ausweichend...uff. Irgendwann geht es schief.)
Alptraumgeplagtes Kind ins eigene Bett getragen wo es sich an mich
kuschelt, nicht ohne den ängstlichen Hinweis: „Aber nicht vor mir
einschlafen, ja, Mama?“ um gleich darauf schnirchelnd
einzuschlafen.
Keine Angst, Süßer. Ich schlafe NIE
wenn du in meinem Bett liegst. Nicht eine Sekunde. Keine Ahnung
warum. Hrmpf.
Um fünf klingelt der Wecker auf der
anderen Bettseite. 17 Minuten später verabschiedet sich mein Mann
frischgeduscht und fix und fertig angezogen von mir. Wie schafft er
das bloß? Nach fast zehn Jahren zusammenwohnen ist mir immer noch
nicht klar, wie man sich innerhalb so kurzer Zeit fertigmachen kann
für einen langen Bürotag.
5:55 Mein eigener Wecker klingelt und
kriegt noch zweimal eins auf die Mütze. Zweimal plus acht Minuten-
normal immer noch ein paar Minuten Schlaf für mich zum
langsam-wach-werden. Heute nicht, siehe oben.
Aufstehen, duschen, halb anziehen, wieder zum Kind unter die Decke krabbeln und dieses
kuschelnderweise aufwecken und mit Papa telefonieren. Hach, der Tag kann sooo schön beginnen.
7:00 Uhr: endlich beide
aufgestanden, angezogen und sitzen am Frühstückstisch. Mit
Kindergartenfrühstück im Rucksack, Kind in Matschhosen,
Winterstiefel (Hallo? März??) und auch sonst dick eingepackt
marschieren wir um 7:50 drei Häuser weiter. Da wartet schon meine
Schwägerin mit ihrem Nachwuchs. Der Kindergartenbus ist mal wieder
zwecks Reparatur ausgefallen und wir teilen uns die Fahrerei mit drei
Müttern. Leider ist es heute derartig kalt, dass unsere Fahrerin
wegen der Eiskratzerei mit zehn Minuten Verspätung und einem dicken
Hals angebraust kommt. Bis das Kigataxi weg ist, fühle ich mich wie
ein Tiefkühlhühnchen.
Kurz
bei Muttern im Untergeschoß reingeschaut- alles klar zum Einkaufen?
Ja, kann in ner halben Stunde losgehen. Also schnell noch ein bißchen
Joghurt und Müsli gefuttert, Einkaufszettel gecheckt, lange
UNTERHOSE angezogen (!) und
dann los.
Einkauf
immer in der gleichen Reihenfolge: Erst Metzger, dann dm-
Drogerie, Bio-Bäcker,
dann Rewe. Zwischendurch noch zur Apotheke, Pickelstift kaufen. Hmpf.
DAS hatte ich nicht gemeint als ich sagte
ich würde gerne wieder aussehen wie 15.
10:30 Uhr: Wieder daheim und
alles verräumt,
dann ins Internet. Blogs lesen, bei Michas Stoffecke stöbern und
grübeln. Dieser oder jener Stoff, oder doch lieber die
Überraschungstüte mit den Tiermotiven, oder oder. Ich hasse es,
mich entscheiden zu müssen. Kurzes Mailing mit der Kollegin, die mir
eine Kiste mit Ordnern vollgepackt hat und fragt wann ich sie abhole.
Da ihr Minibüro in unserm Dorf ist und ich gerade müde werde, leihe
ich mir Mutterns Auto (meins
ist immer noch total zugefroren, grrr) und
hole mir die Kiste ab, versehen mit ein paar Instruktionen.
Die
Kollegin wird uns in Rente verlassen und ich bin dann in Zukunft
zuständig für die Aktenorganisation. Uwäääh. Obwohl wir von den
Familien keine Akten anlegen, sondern nur anonymisierte Datenblätter
zum Nachweis unserer Arbeit, ist es doch ein bißchen Schriftkram und
Auswertungen. Da wir leider noch keinen Sponsor gefunden haben, der
unsere Arbeit großzügiger und mit weniger Auswertungs-Anforderungen
bezahlt, muss das auch gemacht werden um die Finanzierung zu sichern.
(Wir suchen übrigens
entweder einen Sponsor oder einen ehrenamtlichen Fundraiser. :-)
Jemand Interesse?) Zudem
ziehen wir gerade mit dem „Büro“ unserer Mutterorganisation,
einem freien Jugendhilfeträger, um. In den neuen Räumen ist alles
ein bißchen enger, aber ich bekomme einen eigenen
Computer-Arbeitsplatz
mit einem abschliessbaren Schrank für die Akten.
Aktenkiste
ins eigene Auto umgeladen (und noch ein ernstes Wort mit dem Eis auf
den Scheiben gesprochen: bis morgen früh bist du verschwunden!)
Dabei
fällt mir ein, kann ich die Kiste eigentlich im Auto stehen lassen
in der Kälte??? Hm. Ich sollte die Akten vielleicht doch noch
reinholen, statt sie über
Nacht tiefgefrieren zu lassen...
Um
viertel nach zwölf schnell auf die Couch geworfen, wenigstens ein
paar Minuten dösen und vielleicht ein bißchen Schlaf nachholen.....
DingDong! Viertel vor eins kommt der kleine Chef nach Hause.
13:30 Uhr: Zum
Mittagessen für
mich eine Gemüsesuppe und für den gemüseverachtenden Nachwuchs
eine Knusperstange vom Bäcker. Während des
Essens
telefonieren wir mit Papa, der seine Mittagspause schon hinter sich
hat.
Nach
dem Essen ist Medienzeit: Ich bekenne mich schuldig: mein
sechsjähriger Sohn spielt Angry Birds auf dem iPad. DAS
ist ihm nicht zu spannend.
Währenddessen
entscheide ich mich doch noch und bestelle bei Michas Stoffecke eine
Ü-Tüte Jerseys, eine mit Webbändern und ein Waschbärveloursbild.
Auweia,
mit Porto 57,- Euro. Das haut rein. Dafür habe ich aber in den
letzten Tagen an Bekannte ein paar Kleinigkeiten verkauft.
Geldbeutel, Schmusetücher und Taschenbaumler.
Haushaltskasse also nur unwesentlich belastet :-)
Noch
ein bißchen Knuddeln und Kitzeln nachgeholt mit dem Kleinegroß bis
es klingelt und sein Cousin zum Spielen anrauscht.
Jetzt
gibt es kein Pardon mehr,
ich zwinge mich an
die Nähmaschine.
Dort
warten zwei fix und fertig zugeschnittene Din A Five Organizer darauf
dass ich mich endlich an Reißverschluß und Schrägband traue. Das dauert bis kurz vorm Abendessen und ich bin froh als ich endlich kochen darf. Putencurry (mit Pilzen, Lauch, Pfirsichen und leider ohne Curry, weil vergessen)
mit Nudeln. Ein geruhsames Abendessen zu zweit, denn der Kleine war derweil mit seinem älteren Cousin das erste Mal bei der Jugendfeuerwehr und kommt erst um sieben wieder heim.
Da er ja nix gekochtes ißt, kriegt er eine Käselaugenstange mit Salami. Ich leiste ihm Gesellschaft, während Papa die Küche aufräumt und saubermacht.
Anschliessend noch Ben und Hollys kleines Königreich und das Sandmännchen und mehrere Runden Uno.
Um viertel nach acht liegt der Kleine gekuschelt, gewaschen und gezähneputzt im Bett, bekommt vorgelesen und kriegt noch eine CD angemacht. Heute: Der kleine König schafft das schon.
Seitdem: Auf der Couch den ganzen Tag ins Laptop hacken. Das dauert ganz schön lange und ist viiiiiieeeel zu viel zu lesen. Ich merke dass ich mich gegen Ende immer kürzer fasse...
Morgen werde ich mich noch erheblich kürzer fassen und vielleicht nur von der Arbeit berichten oder garnicht? Hat es jemand geschafft bis hier zu lesen?
Und jetzt einen Sekt, weil wir beide unsere Projekte fertiggekriegt haben. Mjam.
Sonntag, 10. März 2013
Öööhmmmm,.. na gut.
Die liebe Frau Streuterklamotte hat den Schubs ja original auf Anhieb verstanden und schwitzt jetzt womöglich auch schon überm Kranz....
Nach den letzten drei Tagen war es hier nicht soooo schwer, Frühlingsgefühle zu entwickeln und ob des gruseligen Wetterberichts für die nächsten drei Tage hatte ich gestern eine Frühlingsdekorierattacke. Inunserer Straße unserem Dorf steht jetzt ein EINZIGER Osterstrauch und zwar vor UNSERER Haustür. HA!
Ist mir doch völlig schnurz wenn da jetzt Schnee drauf fällt. Pffrrzzz.
Passend dazu fand unser Frühlingsspaziergang heute im Schneeregen statt.
IST MIR EGAHAAAL!!!!
Hier ist jetzt FRÜHLING, basta!
Im Dekorausch habe ich auch endlich den Frühlingskranz angefangen und fertichgekriegt und schon aufgehähängt, ätsch!
Aaaaber da das ja nun was ist was ich ganz alleine nur für mihich gemacht habe (die Männer fanden den Stern der noch von Weihnachten über war, auch echt schön. Seufz.) kriegt ihn keiner zu sehen, bevor nicht endlich Donnerstag und Rums -Tag ist! Möhöhöhö, endlich mal wieder was rumsiges. :-)))
Aber wenigstens einen "erweiterten Teaser" gibts:
*freu*
Nach den letzten drei Tagen war es hier nicht soooo schwer, Frühlingsgefühle zu entwickeln und ob des gruseligen Wetterberichts für die nächsten drei Tage hatte ich gestern eine Frühlingsdekorierattacke. In
Ist mir doch völlig schnurz wenn da jetzt Schnee drauf fällt. Pffrrzzz.
Passend dazu fand unser Frühlingsspaziergang heute im Schneeregen statt.
IST MIR EGAHAAAL!!!!
Hier ist jetzt FRÜHLING, basta!
Im Dekorausch habe ich auch endlich den Frühlingskranz angefangen und fertichgekriegt und schon aufgehähängt, ätsch!
Aaaaber da das ja nun was ist was ich ganz alleine nur für mihich gemacht habe (die Männer fanden den Stern der noch von Weihnachten über war, auch echt schön. Seufz.) kriegt ihn keiner zu sehen, bevor nicht endlich Donnerstag und Rums -Tag ist! Möhöhöhö, endlich mal wieder was rumsiges. :-)))
Aber wenigstens einen "erweiterten Teaser" gibts:
*freu*
Samstag, 9. März 2013
Montag, 4. März 2013
Übrigens...
... der Schreibtisch ist da!!!
Unschwer zu erkennen: auch der Schulranzen ist eingezogen (obwohl wir den gleich wieder separiert haben, sonst ist er zur Einschulung kaputt :-))
Die Vorfreude steigt!
Leider auch die leise Furcht, die Selbstzweifel und alles andere was einem mit sechs Jahren noch so einfallen kann, wenn man ein großer Junge und gleichzeitig wieder ein kleines Baby in Mamas Arm sein will.
Im Moment wieder gerne genommen: Lass mich nicht alleine!!!
Unsere Wohnung ist 68 qm klein. Es ist nahezu unmöglich, sich in dieser Wohnung ALLEINE zu fühlen, wenn andere Personen anwesend sind. Aber im Moment ist die Angst vor dem Alleinsein (alleingelassen werden?) recht ausgeprägt. Und die Angst bei zu spannenden Geschichten.
Anfang des Jahres haben wir eine Nacht bei Freunden übernachtet. Er bei der (ein Jahr älteren) Tochter der Familie. Die Mutter las eine GuteNachtGeschichte vor. Der kleine Drache Kokosnuss. Süüüüüß, schreit jetzt der Großteil der Zielgruppe. Nicht so mein Sohn. Das Vorlesen musste abgebrochen werden weil der Flug zum Planeten Wasweißich mit den Bewohnern Werauchimmer zu spannend zu werden drohte. Blöderweise waren die Eltern so begeistert von dem kleinen Drachen (und haben es mal wieder nicht gleich gerafft) dass noch am selben Abend ein Buch bestellt wurde (beim Damals-noch-nicht-pfui-Versender Amazon).
Braucht jemand ein quasi unbenutztes Buch vom Drachen Kokosnuss? Noch alle Buchstaben drin. Wir haben zwar angefangen vorzulesen und er findet Kokosnuss niedlich und seine Freundin Mathilda das Stachelschwein auch, aber: keine Chance. Zu spannend.
Stattdessen ist Kokosnuss nun alle paar Tage bei uns zu Besuch und hindert meinen Sohn am Einschlafen, so auch heute abend.
Mama, ich kann garnix dafür, wenn ich so im Dunkeln hier liege, dann kommen so schlechte Gedanken in meinen Kopf und dann denke ich wieder an den kleinen Drachen Kokosnuss und dann kriege ich Angst. Ich glaube mit meinem Gehirn stimmt was nicht, weil ich da garnix gegen machen kann, können wir mal zum Doktor gehen? Und immer kriege ich so Angst wenn ich alleine im Zimmer bin und du bist vorne, dann will ich immer bei dir sein und garnicht alleine, weil, dann kriege ich auch Angst. Andere Kinder können das doch schon mit sechs Jahren oder?
Ach, mein Schatz, manche Kinder können das schon mit sechs Jahren, aber ganz viele Kinder können das auch noch nicht mit sechs Jahren, das ist ganz normal. DU bist ganz normal. Manchmal hat man eben Angst vor Dingen die man noch nicht ganz versteht, das darf auch so sein. Du bist völlig in Ordnung, so wie du bist und wenn du vor etwas Angst hast, dann ist das auch in Ordnung. Es kommt die Zeit, da hast du keine Angst mehr vor solchen Abenteuern.
Puh.
Großwerden ist schwer.
Der Drache Kokosnuss wird verschenkt.
Wie soll das nur in der Schule werden.
Unschwer zu erkennen: auch der Schulranzen ist eingezogen (obwohl wir den gleich wieder separiert haben, sonst ist er zur Einschulung kaputt :-))
Die Vorfreude steigt!
Leider auch die leise Furcht, die Selbstzweifel und alles andere was einem mit sechs Jahren noch so einfallen kann, wenn man ein großer Junge und gleichzeitig wieder ein kleines Baby in Mamas Arm sein will.
Im Moment wieder gerne genommen: Lass mich nicht alleine!!!
Unsere Wohnung ist 68 qm klein. Es ist nahezu unmöglich, sich in dieser Wohnung ALLEINE zu fühlen, wenn andere Personen anwesend sind. Aber im Moment ist die Angst vor dem Alleinsein (alleingelassen werden?) recht ausgeprägt. Und die Angst bei zu spannenden Geschichten.
Anfang des Jahres haben wir eine Nacht bei Freunden übernachtet. Er bei der (ein Jahr älteren) Tochter der Familie. Die Mutter las eine GuteNachtGeschichte vor. Der kleine Drache Kokosnuss. Süüüüüß, schreit jetzt der Großteil der Zielgruppe. Nicht so mein Sohn. Das Vorlesen musste abgebrochen werden weil der Flug zum Planeten Wasweißich mit den Bewohnern Werauchimmer zu spannend zu werden drohte. Blöderweise waren die Eltern so begeistert von dem kleinen Drachen (und haben es mal wieder nicht gleich gerafft) dass noch am selben Abend ein Buch bestellt wurde (beim Damals-noch-nicht-pfui-Versender Amazon).
Braucht jemand ein quasi unbenutztes Buch vom Drachen Kokosnuss? Noch alle Buchstaben drin. Wir haben zwar angefangen vorzulesen und er findet Kokosnuss niedlich und seine Freundin Mathilda das Stachelschwein auch, aber: keine Chance. Zu spannend.
Stattdessen ist Kokosnuss nun alle paar Tage bei uns zu Besuch und hindert meinen Sohn am Einschlafen, so auch heute abend.
Mama, ich kann garnix dafür, wenn ich so im Dunkeln hier liege, dann kommen so schlechte Gedanken in meinen Kopf und dann denke ich wieder an den kleinen Drachen Kokosnuss und dann kriege ich Angst. Ich glaube mit meinem Gehirn stimmt was nicht, weil ich da garnix gegen machen kann, können wir mal zum Doktor gehen? Und immer kriege ich so Angst wenn ich alleine im Zimmer bin und du bist vorne, dann will ich immer bei dir sein und garnicht alleine, weil, dann kriege ich auch Angst. Andere Kinder können das doch schon mit sechs Jahren oder?
Ach, mein Schatz, manche Kinder können das schon mit sechs Jahren, aber ganz viele Kinder können das auch noch nicht mit sechs Jahren, das ist ganz normal. DU bist ganz normal. Manchmal hat man eben Angst vor Dingen die man noch nicht ganz versteht, das darf auch so sein. Du bist völlig in Ordnung, so wie du bist und wenn du vor etwas Angst hast, dann ist das auch in Ordnung. Es kommt die Zeit, da hast du keine Angst mehr vor solchen Abenteuern.
Puh.
Großwerden ist schwer.
Der Drache Kokosnuss wird verschenkt.
Wie soll das nur in der Schule werden.
Sonntag, 3. März 2013
Schande.
Es gibt sooo tolle Rezepte für Croissants und Frühstücksbrötchen.
Aber, menno- so ganz ausnahmsweise sind die auch mal lecker. Gehen schnell. Und machen Spaß. Plopp!
Den Rest des Tages gibt es Obst und Gemüse als Ausgleich für das total ungesunde Frühstück. *Schäm*
(Man beachte das geschickte ProductPlacement. Ich bin ein armes Marketingopfer!)
Nun gut. Die neue Maschine hat sich bewährt. Jetzt kann ich die Kuscheltücher auch in Jersey machen. Nicht dass ich dafür die Stickmaschine benötigen würde, nein, aber das Stickvlies unter den (das?) Jersey gelegt hilft ungemein.
Gut, wenn meine Hirnzellen etwas mehr auf Zack wären, hätten sie das damals nach dem Post von Aennie schon gerafft und mich veranlasst Stickvlies zu kaufen, aber Gottchen: die Jungs sind halt auch schon dreiundvierzig.
Jetzt kann ich also auch auf Jersey applizieren. To be continued!
Und weil das ein Kuscheltuch für John ist, kommt es jetzt zu Made4boys. Endlich mal wieder!
Aber, menno- so ganz ausnahmsweise sind die auch mal lecker. Gehen schnell. Und machen Spaß. Plopp!
Den Rest des Tages gibt es Obst und Gemüse als Ausgleich für das total ungesunde Frühstück. *Schäm*
(Man beachte das geschickte ProductPlacement. Ich bin ein armes Marketingopfer!)
Nun gut. Die neue Maschine hat sich bewährt. Jetzt kann ich die Kuscheltücher auch in Jersey machen. Nicht dass ich dafür die Stickmaschine benötigen würde, nein, aber das Stickvlies unter den (das?) Jersey gelegt hilft ungemein.
Gut, wenn meine Hirnzellen etwas mehr auf Zack wären, hätten sie das damals nach dem Post von Aennie schon gerafft und mich veranlasst Stickvlies zu kaufen, aber Gottchen: die Jungs sind halt auch schon dreiundvierzig.
Jetzt kann ich also auch auf Jersey applizieren. To be continued!
Und weil das ein Kuscheltuch für John ist, kommt es jetzt zu Made4boys. Endlich mal wieder!
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