Eines der allerseltensten Phänomene ist doch das öffentliche Eingestehen eines Fehlers.
Die Bereitschaft, einen Fehler ohne größeren Zwang vor Publikum zuzugeben verhält sich offensichtlich diametral entgegengesetzt zur Bekanntheit einer Person, der Menge des Geldes, das man mit diesem Fehler verdienen konnte und der Frage ob es sich bei diesem Fehler um einen unbeabsichtigten Irrglauben oder absichtliche Volksverarsche handelt.
(Hat irgendjemand zum Beispiel schon mal einen Politiker erlebt, der ohne aufgesetzte Pistole zugegeben hätte, dass er den größten Blödsinn verzapft? Mein leuchtendes Beispiel hierbei: Nobbi "die Renden sind sischär" Blümchen. Wobei der mit seinem kindlichen Gemüt möglicherweise selber tatsächlich noch dran glaubt und seine monatliche Pension für eine Rente hält *muhahahahaha*.)
Aufgrund dieser pessimistischen Einstellung gewissen Planetenmitbewohnern gegenüber und der daraus resultierenden Abneigung der Berichterstattung über ebendiese, wäre mir dieser sensationelle Artikel fast entgangen. Mit anderen Worten: die Erwähnung gewisser Namen in der Überschrift erweckt in mir einen Fluchtinstinkt. Klick und weg. Wäre schade gewesen, denn hierbei handelt es sich ja glatt um eine besonders elegante Form einer Rolle rückwärts.
Gut, bei dieser Sorte von "Fehler eingestehen" kann man nicht wirklich von "öffentlich" sprechen- denn, mal ehrlich: wer liest schon die Frankfurter Rundschau ausser ein paar Altlinken und den unverbesserlichen Weltverbessererträumern aus der Sozpädfraktion? Wenn SPON das nicht aufgegriffen hätte, wäre das völlig an mir vorbei gegangen und ich würde Frau Saalfrank immer noch für eine Schande unseres Berufsstandes halten. Welch furchtbarer Irrtum!
Ich lasse mir ihr neuestes Statement zur "stillen Treppe" nochmal auf der Zunge zergehen:
"Das Kind wird nicht nur massiv in seiner Autonomie und Entwicklung
eingeschränkt, sondern auch in seiner Persönlichkeit gekränkt. Zwischen den Zeilen kommt dabei eine Grundbotschaft beim Kind an: Ich
will, dass du jederzeit meine Grenze wahrst, deine Grenze jedoch hat
keine Bedeutung und keinen Wert für mich."
Danke für diese
bahnbrechende Neuigkeit. Ich wär nicht drauf gekommen.
Aber eigentlich folgerichtig, die Rolle rückwärts. Das Gehalt von RTL ist ausgeblieben, Kohle muss reinkommen, Bewerbungen stehen an, im Notfall muss man halt eben ein Buch schreiben, das muss beworben werden, kennt man ja, das ganze Zinnober. Du muss man schon mal ein bißchen gut Wetter machen. Saulus, Paulus, Omnibus, wen interessiert schon mein Geschwätz von gestern?
Deshalb: Vielleicht wirds ja doch noch was mit der Weltenrettung.
Wenn sogar die Super Nanny einsieht das da was nicht richtig war, vielleicht rudern dann andere auch zurück. Ich denke da ans Betreuungsgeld, an den Nahen Osten, die EU mit ihrer Wasserwirtschaft (habt ihr alle unterschrieben???), Nordkorea und so weiter.
Vielleicht sieht ja sogar der WINTER ein, dass er im Unrecht ist???
Ja, is ja gut, ich übertreibe. SO viel Vernunft wäre zu viel verlangt.
Übrigens: Der Thronfolger isst endlich auch Spaghetti. Paniert, versteht sich.
Und das ganz ohne stille Treppe.
Ich pädagogisches As, ich.
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Samstag, 23. März 2013
Dienstag, 12. März 2013
Normaler Dienstag (wenn man Schneechaos normal findet. In Finnland oder so.)
Heute morgen diesen Ausblick "genossen":
Dabei hatte ich das eigentlich ungefähr SO bestellt:
Wer, der Deibel, hat da wieder gepennt???
Zurück zu Fr. Brüllens voyeuristischer Ader.
Der Morgen so ähnlich wie gestern, nur mit mehr Schlaf, juhu.
7:50 Uhr: Auf dem Weg zum Kigabus, der aufgrund wundersamer Ersatzteilbeschaffung doch heute wieder fährt, Schnee geschippt. Auf dem Rückweg Auto freigeschippt und freigekratzt. Weiter Schnee geschippt. Kaffeegeschippt getrunken. Beim ersten Termin angerufen und Verspätung angekündigt (Dont call us, we call you!), dann erstmal gefrühstückt. Ich KANN nicht ohne Frühstück aus dem Haus gehen, da werd ich grantig und hungrig und dann futtere ich irgendeinen Mist mit vielen vielen Punkten. No Sir. Trotzdem beeilt und inklusive Frühstück, Schneeschippen, Auto nochmal freischippen und den ganzen Lahmis auf der Strasse nur eine Viertelstunde zu spät gekommen.
9:00 Uhr: Mutter und Kind ins Auto geladen. Über Schnee geflucht. Mutter (Rumänin? Oder so.) zum Sprachkurs gefahren, Kind (fast zwei Jahre) mitgenommen und erstmal Quartier gesucht.
Eigentlich sollte heute die Umzugsfirma unser Spielzimmer vom alten in den neuen Standort umziehen, aber: es geht de Mensche wie de Leut: du nix fahre. Du Stau stehe. Hat den Vorteil, dass unser Spielzimmer noch genau da ist wo es immer war und meine Quartiersuche erstmal beendet ist. Die nächsten drei Stunden mit Bauklötzchen stapeln, Kisten packen, Kind am Hochklettern hindern, Kisten packen, Windeln wechseln (uwäähhh), Kind am Sachen-in-den-Klo-werfen hindern, Kind zur Nahrungsaufnahme bewegen (heute in der Brotbox: drei kalte Chicken McNuggets, ein labbriges Toast ohnewasdrauf, eine Tomate, zwei Minimuffins. Immerhin: die Tomate! Man freut sich ja über kleine Lernerfolge), Kisten packen, etc. verbracht.
12:00 Uhr: Kind ins Auto verfrachtet. Über Schnee und unfähige Autofahrer geflucht (Munteres Hindernisfahren. Wer kommt am sichersten an den querstehenden LKW und Autos vorbei?). In doppelter Zeit alswie sonst zum Sprachkurs gefahren. Mutter abgeholt. Über Wetter geflucht (schliesslich soll die Frau auch ein paar deutsche Flüche lernen. Macht ja sonst keinen Spaß).
Mutter und Kind zuhause abgeliefert. Tschüss, bis nächsten Dienstag, dann das letzte Mal, weil der kleine Gnom nach den Ferien endlich einen Krippenplatz hat *uff*. Kurzer Einschub: Die Frau macht auf Geheiss ihres Arbeitsvermittlers einen Sprachkurs, dreimal die Woche. Wer aber sich in der Zeit um das Kind kümmert, blieb ungeklärt. Kein Kigaplatz, keine Tagesmutter, kein Sprachkurs, ätsch. Zu dumm, das man Kinder nicht zwischendurch mal kurz abschalten und in den Schrank stellen kann. Das würde manches erleichtern. Aber es gibt ja uns.
Der nächste Termin ist erst um drei. Hm. Also erstmal wieder nach Hause. Im Büro ist inzwischen die Spedition angekommen die auch das Spielzimmer verpacken wird, also kann ich da eh nix mehr tun ausser die Leute von der Arbeit abhalten.
13:00 Uhr: Nach dem Husarenritt nach Hause und kurzer Rücksprache mit Chefin wird der nächste Termin abgesagt. Es schneit ununterbrochen, der Hintertaunus ist im Prinzip komplett lahmgelegt und es ist ein Wahnsinn auf den ungeräumten Straßen ohne triftigen Grund unterwegs zu sein.
Wenn ja ausser mir keiner fahren würde. Aber da sind all die "Kreisch! Eine Schneeflocke, Hilfeee!"-Fahrer, die es einem echt schwer machen, voranzukommen. Und die anderen Irren, die drei Autos und einen LKW locker überholen obwohl man in dem Schneesturm nochnichtmal was sehen kann. Würde jeder so mittel fahren wie ich gäbs keine Probleme, echt jetzt.
Wo war ich? Ach ja, die restlichen Termine heute auch abgesagt: kein Turnen für den Zwerg (die Übungsleiterin ist krank) und Essen werden wir heute abend auch nicht gehen. Leider haben wir in unserem Ort kein Restaurant mehr und mit dem Auto fahren will heute keiner mehr.
Also laden wir die Großelternschaft nächste Woche zum Essen ein. (Das ist das letzte Weihnachtsgeschenk, symbolisch von unserem Sohn für die stets einsatzbereiten Großeltern und die Oma. Sonst könnte ich garnicht arbeiten gehen, bei den blöden Zeiten.)
Nach Mittagessen und Latte Macchiato die unverhofft freie Zeit genutzt fürs Bloglesen.
Zuerst bei Fr Fluchten gelesen, kommentiert und geheult.
Dann bei Pulsinchen geguckt, gewonnen und gefreut!
Freud und Leid....
Seitdem: Tagebuchblogging.
To be continued. Oder auch nicht.
Mal sehen was der Rest des Tages noch so bringt. Mal schauen wie mein Mann es nachhause schafft aus dem Rhein-Main-Gebiet über den gesperrten Taunus-Kamm.
Edith 1: 17:00 Uhr: Männe steht noch auf der Autobahn. Deshalb nach dem Kindabholen nochmal Schnee geschippt (Third Edition). Netterweise hat es jetzt aufgehört zu schneien. Fein.
Große Kanne Tee gekocht. Zutaten fürs Abendessen zusammengesucht. Gibts heute halt Schupfnudelpfanne mit Sauerkraut. Für meine Mutter Almased *Blärch*. Da sie mit im Haus wohnt, ißt sie sonst abends mit uns, aber da ihre Waage mal wieder seltsame Zahlen anzeigt hat sie sich für Almased entschieden und ihrem Schwiegersohn den selbsteingelegten "Handkäs mit Musik" überlassen, der jetzt unseren Kühlschrank vollstinkt. E-kel-haft, das Zeug. (Beides, meine ich. Nur stinkt das Almazeugs nicht so.) Also Schupfnudelpfanne und mein Mann darf den Handkäs dazu essen. Wenn er sich dafür auf den Balkon setzt. *zähnebleck*
Gut, ich geh kochen.
Edith 2: Aaaaaahhhh, fast das Kuchenbacken für morgen vergessen! Also während des Kochens gleichzeitig die Kitchen Aid angeworfen und Mürbeteig geknetet für gedeckten Apfelkuchen.
Alles geschafft.
:-)
Dabei hatte ich das eigentlich ungefähr SO bestellt:
Wer, der Deibel, hat da wieder gepennt???
Zurück zu Fr. Brüllens voyeuristischer Ader.
Der Morgen so ähnlich wie gestern, nur mit mehr Schlaf, juhu.
7:50 Uhr: Auf dem Weg zum Kigabus, der aufgrund wundersamer Ersatzteilbeschaffung doch heute wieder fährt, Schnee geschippt. Auf dem Rückweg Auto freigeschippt und freigekratzt. Weiter Schnee geschippt. Kaffee
9:00 Uhr: Mutter und Kind ins Auto geladen. Über Schnee geflucht. Mutter (Rumänin? Oder so.) zum Sprachkurs gefahren, Kind (fast zwei Jahre) mitgenommen und erstmal Quartier gesucht.
Eigentlich sollte heute die Umzugsfirma unser Spielzimmer vom alten in den neuen Standort umziehen, aber: es geht de Mensche wie de Leut: du nix fahre. Du Stau stehe. Hat den Vorteil, dass unser Spielzimmer noch genau da ist wo es immer war und meine Quartiersuche erstmal beendet ist. Die nächsten drei Stunden mit Bauklötzchen stapeln, Kisten packen, Kind am Hochklettern hindern, Kisten packen, Windeln wechseln (uwäähhh), Kind am Sachen-in-den-Klo-werfen hindern, Kind zur Nahrungsaufnahme bewegen (heute in der Brotbox: drei kalte Chicken McNuggets, ein labbriges Toast ohnewasdrauf, eine Tomate, zwei Minimuffins. Immerhin: die Tomate! Man freut sich ja über kleine Lernerfolge), Kisten packen, etc. verbracht.
12:00 Uhr: Kind ins Auto verfrachtet. Über Schnee und unfähige Autofahrer geflucht (Munteres Hindernisfahren. Wer kommt am sichersten an den querstehenden LKW und Autos vorbei?). In doppelter Zeit alswie sonst zum Sprachkurs gefahren. Mutter abgeholt. Über Wetter geflucht (schliesslich soll die Frau auch ein paar deutsche Flüche lernen. Macht ja sonst keinen Spaß).
Mutter und Kind zuhause abgeliefert. Tschüss, bis nächsten Dienstag, dann das letzte Mal, weil der kleine Gnom nach den Ferien endlich einen Krippenplatz hat *uff*. Kurzer Einschub: Die Frau macht auf Geheiss ihres Arbeitsvermittlers einen Sprachkurs, dreimal die Woche. Wer aber sich in der Zeit um das Kind kümmert, blieb ungeklärt. Kein Kigaplatz, keine Tagesmutter, kein Sprachkurs, ätsch. Zu dumm, das man Kinder nicht zwischendurch mal kurz abschalten und in den Schrank stellen kann. Das würde manches erleichtern. Aber es gibt ja uns.
Der nächste Termin ist erst um drei. Hm. Also erstmal wieder nach Hause. Im Büro ist inzwischen die Spedition angekommen die auch das Spielzimmer verpacken wird, also kann ich da eh nix mehr tun ausser die Leute von der Arbeit abhalten.
13:00 Uhr: Nach dem Husarenritt nach Hause und kurzer Rücksprache mit Chefin wird der nächste Termin abgesagt. Es schneit ununterbrochen, der Hintertaunus ist im Prinzip komplett lahmgelegt und es ist ein Wahnsinn auf den ungeräumten Straßen ohne triftigen Grund unterwegs zu sein.
Wenn ja ausser mir keiner fahren würde. Aber da sind all die "Kreisch! Eine Schneeflocke, Hilfeee!"-Fahrer, die es einem echt schwer machen, voranzukommen. Und die anderen Irren, die drei Autos und einen LKW locker überholen obwohl man in dem Schneesturm nochnichtmal was sehen kann. Würde jeder so mittel fahren wie ich gäbs keine Probleme, echt jetzt.
Wo war ich? Ach ja, die restlichen Termine heute auch abgesagt: kein Turnen für den Zwerg (die Übungsleiterin ist krank) und Essen werden wir heute abend auch nicht gehen. Leider haben wir in unserem Ort kein Restaurant mehr und mit dem Auto fahren will heute keiner mehr.
Also laden wir die Großelternschaft nächste Woche zum Essen ein. (Das ist das letzte Weihnachtsgeschenk, symbolisch von unserem Sohn für die stets einsatzbereiten Großeltern und die Oma. Sonst könnte ich garnicht arbeiten gehen, bei den blöden Zeiten.)
Nach Mittagessen und Latte Macchiato die unverhofft freie Zeit genutzt fürs Bloglesen.
Zuerst bei Fr Fluchten gelesen, kommentiert und geheult.
Dann bei Pulsinchen geguckt, gewonnen und gefreut!
Freud und Leid....
Seitdem: Tagebuchblogging.
To be continued. Oder auch nicht.
Mal sehen was der Rest des Tages noch so bringt. Mal schauen wie mein Mann es nachhause schafft aus dem Rhein-Main-Gebiet über den gesperrten Taunus-Kamm.
Edith 1: 17:00 Uhr: Männe steht noch auf der Autobahn. Deshalb nach dem Kindabholen nochmal Schnee geschippt (Third Edition). Netterweise hat es jetzt aufgehört zu schneien. Fein.
Große Kanne Tee gekocht. Zutaten fürs Abendessen zusammengesucht. Gibts heute halt Schupfnudelpfanne mit Sauerkraut. Für meine Mutter Almased *Blärch*. Da sie mit im Haus wohnt, ißt sie sonst abends mit uns, aber da ihre Waage mal wieder seltsame Zahlen anzeigt hat sie sich für Almased entschieden und ihrem Schwiegersohn den selbsteingelegten "Handkäs mit Musik" überlassen, der jetzt unseren Kühlschrank vollstinkt. E-kel-haft, das Zeug. (Beides, meine ich. Nur stinkt das Almazeugs nicht so.) Also Schupfnudelpfanne und mein Mann darf den Handkäs dazu essen. Wenn er sich dafür auf den Balkon setzt. *zähnebleck*
Gut, ich geh kochen.
Edith 2: Aaaaaahhhh, fast das Kuchenbacken für morgen vergessen! Also während des Kochens gleichzeitig die Kitchen Aid angeworfen und Mürbeteig geknetet für gedeckten Apfelkuchen.
Alles geschafft.
:-)
Donnerstag, 17. Januar 2013
Nachtrag zum Jammer-Post
Nur mal so am Rande: Einer der Mittelklasse Kompaktklassewagen ist (mal wieder!) stehengeblieben. Günstigerweise auf der Autobahn (nein, Liebling, ich steh nicht im Stau, ich BIN der Stau) um halb sechs morgens. Natürlich war nicht das sowieso schon defekte Ventil schuld, das am nächsten Tag in der Werkstatt ausgetauscht werden sollte. Nein, es ist wieder was Neues. Reparatur der Karre vermutlich 800 Euro. Die rechnen wir dann mal zu den 4200 Euro dazu, die wir seit Januar 2012 schon in die beiden Kisten stecken mussten, damit wir zur Arbeit kommen.
Macht zusammen, ähm, ich komm nicht drauf,... fast schon einen halben Neuwagen.
In meinem früheren Leben war ich vermutlich mal ein echt unangenehmer Mensch, dass ich mich jetzt mit so einem Mist rumärgern muss.
Mann, bin ich beleidigt.
Macht zusammen, ähm, ich komm nicht drauf,... fast schon einen halben Neuwagen.
In meinem früheren Leben war ich vermutlich mal ein echt unangenehmer Mensch, dass ich mich jetzt mit so einem Mist rumärgern muss.
Mann, bin ich beleidigt.
Sonntag, 13. Januar 2013
DINK
Was waren das für Zeiten. Double Income, No Kid.
Damals hätten wir uns locker einen Kinderschreibtisch leisten können, ach, was sag ich, einen? Für JEDES Zimmer einen! Wir hätten ihn nur nicht benötigt.
Heute brauchen wir einen, aber wir können ihn uns nicht mehr leisten.
Ja, so schnell kanns gehen.
Von vorn:
Da das Lieblingskind ja bald eingeschult wird (der zweite Zahn wackelt schon, ich glaube, dann darf man auch in die Schule oder erst beim dritten?) stehen für dieses Jahr ein paar Anschaffungen auf dem Investitionsplan Kind: ein Kinderschreibtisch plus Schreibtischstuhl, aufgrund räumlicher Enge ein zusätzliches Bücherregal, da das alte dann nicht mehr passt weil da der Schreibtisch hin usw. you know, ein Schulranzen plus Zubehör.
Da wir zum Verwandtenbesuch in die entsprechende Richtung mussten UND das zuschußwillige Großelternpaar mit an Bord war, hielten wir dort an, wo das Möbel haust und führten uns die zahlreich ausgestellten Kinderschreibtische zu Gemüte.
Oh mein Gott.
Wahrscheinlich war ich komplett naiv, aber ich hatte wirklich den Gedanken, dass möglicherweise 250 Euro für einen ordentlichen Kinderschreibtisch der Mittelklasse genügen könnten. Haha!!!
Der größte Brüller war der Dialog vor dem Scout-Kinderschreibtisch mit meiner Schwiegermutter.
Schwiemu: Oh, schau mal, DER gefällt mir am besten, der ist doch richtig schön und nicht zu groß. Und guck mal, der kostet nur (fingert am Preisschild) oh, der ist runtergesetzt von 369 auf 150 Euro!!! Also, das würden wir bezahlen! Ich erfreut: Ja, der ist prima! (ebenfalls nach dem Preisschild fingernd und erblassend) ähm, Schwiemu, das Preisschild gehört nicht zum Schreibtisch. Das ist das Schild von der Schreibtischlampe! (DIE war freundlicherweise von 369 (!) auf 150 (!) runtergesetzt.)
Im Ernst: Um einen ordentlichen Kinderschreibtisch der Mittelklasse zu erwerben (OHNE Schreibtischstuhl!) müssten wir, egal ob Möbelhaus, Internet oder Einzelhandel, mindestens 500 Euro auf den Tisch legen. Ich rede dabei von dem kleinen Paket aus Schreibtisch, Schublade und Rollcontainer. Alles in der kleineren Qualität. KEIN Schreibtischstuhl. Preisvergleich usw natürlich vorausgesetzt.
Ichwar bin ernsthaft geschockt. In vielerlei Hinsicht fühle ich mich ganz gut gesettelt als Mitglied der Mittelklasse. Wir fahren zwei (na gut, ziemlich kaputte) Mittelklassewagen, kaufen eigentlich alles mögliche immer im mittleren Preissegment und so weiter. Es ist völlig in Ordnung dass wir uns verschiedene Dinge nicht leisten können. Das war schon immer so und bringt mich nicht weiter aus der Ruhe, zufrieden bin ich trotzdem. Siehe Nähmaschine. :-) Dass ich bei einem Kinderschreibtisch aber jetzt nicht mal mehr in der Mittelklasse einkaufen kann, sondern das billigste nehmen muss, hat mich echt genervt.
Jaja, ich weiss: das ist Jammern auf hohem Niveau, aber jetzt ist mir nach Jammern!
The End: Wir hatten Glück, denn das freundliche Möbelhaus hatte gerade einen Schreibtisch (Paidi Marco) im Angebot für letztendlich 215 Euro für Tisch und Schublade. Dazu einen Stuhl ebenfalls im Megasonderangebot für 115 Euro. Den dazu passenden Rollcontainer werden wir beim Schweden dazu kaufen (59 Euro). Dann sind wir bei 390 Euro. Finde ich immer noch ziemlich viel, aber ich bin froh dass wir eine einigermassen gute Qualität kriegen konnten. So war das billigste nicht auch das schlechteste.
Aber mir hätte der Scout auch gut gefallen. Der hätte allerdings in der selben Variante 960 Euro gekostet. Wer bitte soll denn sowas kaufen?
Da fällt mir nix mehr ein.
Edit: Mein Mann korrigiert mich gerade, dass unsere Autos keine Mittelklassewagen sind, sondern Kompaktklasse. Mittelklasse können wir uns nicht leisten. *Könk*
Damals hätten wir uns locker einen Kinderschreibtisch leisten können, ach, was sag ich, einen? Für JEDES Zimmer einen! Wir hätten ihn nur nicht benötigt.
Heute brauchen wir einen, aber wir können ihn uns nicht mehr leisten.
Ja, so schnell kanns gehen.
Von vorn:
Da das Lieblingskind ja bald eingeschult wird (der zweite Zahn wackelt schon, ich glaube, dann darf man auch in die Schule oder erst beim dritten?) stehen für dieses Jahr ein paar Anschaffungen auf dem Investitionsplan Kind: ein Kinderschreibtisch plus Schreibtischstuhl, aufgrund räumlicher Enge ein zusätzliches Bücherregal, da das alte dann nicht mehr passt weil da der Schreibtisch hin usw. you know, ein Schulranzen plus Zubehör.
Da wir zum Verwandtenbesuch in die entsprechende Richtung mussten UND das zuschußwillige Großelternpaar mit an Bord war, hielten wir dort an, wo das Möbel haust und führten uns die zahlreich ausgestellten Kinderschreibtische zu Gemüte.
Oh mein Gott.
Wahrscheinlich war ich komplett naiv, aber ich hatte wirklich den Gedanken, dass möglicherweise 250 Euro für einen ordentlichen Kinderschreibtisch der Mittelklasse genügen könnten. Haha!!!
Der größte Brüller war der Dialog vor dem Scout-Kinderschreibtisch mit meiner Schwiegermutter.
Schwiemu: Oh, schau mal, DER gefällt mir am besten, der ist doch richtig schön und nicht zu groß. Und guck mal, der kostet nur (fingert am Preisschild) oh, der ist runtergesetzt von 369 auf 150 Euro!!! Also, das würden wir bezahlen! Ich erfreut: Ja, der ist prima! (ebenfalls nach dem Preisschild fingernd und erblassend) ähm, Schwiemu, das Preisschild gehört nicht zum Schreibtisch. Das ist das Schild von der Schreibtischlampe! (DIE war freundlicherweise von 369 (!) auf 150 (!) runtergesetzt.)
Im Ernst: Um einen ordentlichen Kinderschreibtisch der Mittelklasse zu erwerben (OHNE Schreibtischstuhl!) müssten wir, egal ob Möbelhaus, Internet oder Einzelhandel, mindestens 500 Euro auf den Tisch legen. Ich rede dabei von dem kleinen Paket aus Schreibtisch, Schublade und Rollcontainer. Alles in der kleineren Qualität. KEIN Schreibtischstuhl. Preisvergleich usw natürlich vorausgesetzt.
Ich
Jaja, ich weiss: das ist Jammern auf hohem Niveau, aber jetzt ist mir nach Jammern!
The End: Wir hatten Glück, denn das freundliche Möbelhaus hatte gerade einen Schreibtisch (Paidi Marco) im Angebot für letztendlich 215 Euro für Tisch und Schublade. Dazu einen Stuhl ebenfalls im Megasonderangebot für 115 Euro. Den dazu passenden Rollcontainer werden wir beim Schweden dazu kaufen (59 Euro). Dann sind wir bei 390 Euro. Finde ich immer noch ziemlich viel, aber ich bin froh dass wir eine einigermassen gute Qualität kriegen konnten. So war das billigste nicht auch das schlechteste.
Aber mir hätte der Scout auch gut gefallen. Der hätte allerdings in der selben Variante 960 Euro gekostet. Wer bitte soll denn sowas kaufen?
Da fällt mir nix mehr ein.
Edit: Mein Mann korrigiert mich gerade, dass unsere Autos keine Mittelklassewagen sind, sondern Kompaktklasse. Mittelklasse können wir uns nicht leisten. *Könk*
Montag, 10. Dezember 2012
Politisch nicht korrekt
Wieso meint eigentlich jeder H*** und K***, er/sie könnte MAL EBEN einen Weihnachtsmarkt organisieren?
Wo wir doch so einen tollen Hof haben. Guck mal, Liebling, in der Reithalle könnten wir doch ein paar Stände aufbauen, die Kinder können was einstudieren mit denGäulen Pferden und das ist doch eine so tolle Atmosphäre und da kommen doch bestimmt total viele Leute und da sind doch diese netten Leute mit ihren selbstgemachten Sachen, die hatten da letztens auf dem Weihnachtsmarkt sooo einen schönen Stand, wenn die den in der Reithalle aufbauen, hach, was wird das schön.
Note to myself:
Wenn der nächste fragt, ob wir unsere Sachen auf ihrem tollen Weihnachtsmarkt verkaufen wollen:
Check: Fand der Markt schon mal statt? Haben die Veranstalter Erfahrung mit der Organsisation von Märkten, insbesondere mit dem Thema WERBUNG? Wirken sie seriös und haben sie einen Plan oder wollen sie nur mal eben ohne den geringsten Background einen toooollen Markt aus dem Ärmel schütteln, weil das ja alle machen und weil das ja grad so eine wunderschöne Sache ist.
Nachdem wir nun schon im zweiten Jahr auf genau solche Vollspacken reingefallen sind, die meinen, man könnte eben mal so eine Großveranstaltung für hunderte Leute organisieren ohne sich einen Pfifferling um gute Planung, Werbung, etc. zu scheren, werden wir definitv NIE MEHR einen solchen "Weihnachtsmarkt" mit unterstützen.
Meine Güte, ist denn Nachdenken und Planung zu viel verlangt? Man kann doch auch mal jemanden fragen der so was schon mal gemacht hat. Aber nein, manche Leute scheinen zu glauben, alleine ihre tolle IDEE eines Weihnachtsmarktes reiche schon aus, um die Massen anzuziehen.
Wie deprimierend, mit seinen selbstgemachten Sachen fünf Stunden in einer arschkalten Reithalle zu stehen ohne einen einzigen Besucher (ausser den Eltern der ebenso deprimierten Kinder, die den Hampelmann auf dem Pferderücken machen, weil sie gehofft hatten sie würden Beifall von den vielen Besuchern bekommen).
Und by the way: NIX verkauft. Wem auch?
Meine Geschenkekiste fürs nächste Jahr ist also gut gefüllt!
Wo wir doch so einen tollen Hof haben. Guck mal, Liebling, in der Reithalle könnten wir doch ein paar Stände aufbauen, die Kinder können was einstudieren mit den
Note to myself:
Wenn der nächste fragt, ob wir unsere Sachen auf ihrem tollen Weihnachtsmarkt verkaufen wollen:
Check: Fand der Markt schon mal statt? Haben die Veranstalter Erfahrung mit der Organsisation von Märkten, insbesondere mit dem Thema WERBUNG? Wirken sie seriös und haben sie einen Plan oder wollen sie nur mal eben ohne den geringsten Background einen toooollen Markt aus dem Ärmel schütteln, weil das ja alle machen und weil das ja grad so eine wunderschöne Sache ist.
Nachdem wir nun schon im zweiten Jahr auf genau solche Vollspacken reingefallen sind, die meinen, man könnte eben mal so eine Großveranstaltung für hunderte Leute organisieren ohne sich einen Pfifferling um gute Planung, Werbung, etc. zu scheren, werden wir definitv NIE MEHR einen solchen "Weihnachtsmarkt" mit unterstützen.
Meine Güte, ist denn Nachdenken und Planung zu viel verlangt? Man kann doch auch mal jemanden fragen der so was schon mal gemacht hat. Aber nein, manche Leute scheinen zu glauben, alleine ihre tolle IDEE eines Weihnachtsmarktes reiche schon aus, um die Massen anzuziehen.
Wie deprimierend, mit seinen selbstgemachten Sachen fünf Stunden in einer arschkalten Reithalle zu stehen ohne einen einzigen Besucher (ausser den Eltern der ebenso deprimierten Kinder, die den Hampelmann auf dem Pferderücken machen, weil sie gehofft hatten sie würden Beifall von den vielen Besuchern bekommen).
Und by the way: NIX verkauft. Wem auch?
Meine Geschenkekiste fürs nächste Jahr ist also gut gefüllt!
Freitag, 7. Dezember 2012
Wehe, einer lacht.
Ich meins ernst!
Also, da waren diese drei Pflanztöpfe von Ikea namens Örtig, die hatte ich schon im Sommer mitgenommen und in freudiger Erwartung zusammen mit Sohn #1 dasGarten Balkon Fensterbankprojekt "Wir pflanzen einen Kräutergarten" gestartet. (Nicht dass Sohn sowas iihhkliges jemals essen würde. Was nicht aus Salami oder Gouda besteht ist NICHT essbar.)
Kräutergarten also.
Über die Problematik der Anleitung will ich garnicht noch mal nachdenken, wir haben es geschafft die Körnchen einzupflanzen, aber der Erfolg war nun, - äh. Bescheiden. Lieber mal nicht fotografiert und ein paarWochen Monate später nochmal versucht mit neuer Packung. Aber was soll ich sagen?
Ich fänds ja toll wenn die Kräuter wenigstens so groß werden würden, dass man mit der Schere drunter kommt zum Abschneiden. Grrrmbl.
Unser Stand beim Weihnachtsmarkt war übrigens gut besucht und letztendlich gut geplündert. Und der Glühwein war legger *hick*! Und eins ist sicher: Unser Stand war der gemütlichste. :-)
Die ToDoListe ist erweitert:
Hilde, Kanga und Griselda wollen hier einziehen. Griselda bereitet mir aber extremes Kopfzerbrechen. Ich möchte gerne einen Geldbeutel in 19 cm Breite, der Schnitt sieht aber ein 14 cm breites Beutelchen vor. Das bedeutet selbernes (logisches!) Nachdenken für Frau Eichhörnchen wegen Schnittanpassen und das endet immer schlecht. :-( Ich sollte mir einen neuen Geldbeutel von Pattililly bestellen statt mir mit dem selber Nachdenken den Tag zu versauen. (Paaaaatti!! Zu Hülf!!)
Darüber denk ich nochmal nach.
Bis dahin guck ich mir Stoffe aus für Kanga und Hilde. Gott, ist das schwer. Ich mag die Maxi Stars und dunkle Farben und hätte gerne dunklen Sweat und die Stars. (Komisch- ich näh mir total bunte Taschen und Täschchen aber anziehen mag ich nur gedecktere Farben) Jetzt muss ich erstmal im Stoffladen gucken was die da an Sweatstoffen haben und dann vielleicht Maxi Stars bestellen (das haben die nämlich nicht im Laden, grrr) und dann wieder hindackeln und farblich passenden Sweat kaufen (der dann garantiert ausverkauft ist) usw. Und danach die Stoffe für Hilde, die sollen natürlich auch zu Kanga passen. Immer schön hin und her zwischen Internet und Stofflädchen.
Man kann ja auch nicht im Internet Stoffe bestellen die zusammenpassen sollen, wenn man nicht weiss wie sie wirklich aussehen.
Das macht mich echt immer wahnsinnig.
Also, da waren diese drei Pflanztöpfe von Ikea namens Örtig, die hatte ich schon im Sommer mitgenommen und in freudiger Erwartung zusammen mit Sohn #1 das
Kräutergarten also.
Über die Problematik der Anleitung will ich garnicht noch mal nachdenken, wir haben es geschafft die Körnchen einzupflanzen, aber der Erfolg war nun, - äh. Bescheiden. Lieber mal nicht fotografiert und ein paar
Ich fänds ja toll wenn die Kräuter wenigstens so groß werden würden, dass man mit der Schere drunter kommt zum Abschneiden. Grrrmbl.
Unser Stand beim Weihnachtsmarkt war übrigens gut besucht und letztendlich gut geplündert. Und der Glühwein war legger *hick*! Und eins ist sicher: Unser Stand war der gemütlichste. :-)
Die ToDoListe ist erweitert:
Hilde, Kanga und Griselda wollen hier einziehen. Griselda bereitet mir aber extremes Kopfzerbrechen. Ich möchte gerne einen Geldbeutel in 19 cm Breite, der Schnitt sieht aber ein 14 cm breites Beutelchen vor. Das bedeutet selbernes (logisches!) Nachdenken für Frau Eichhörnchen wegen Schnittanpassen und das endet immer schlecht. :-( Ich sollte mir einen neuen Geldbeutel von Pattililly bestellen statt mir mit dem selber Nachdenken den Tag zu versauen. (Paaaaatti!! Zu Hülf!!)
Darüber denk ich nochmal nach.
Bis dahin guck ich mir Stoffe aus für Kanga und Hilde. Gott, ist das schwer. Ich mag die Maxi Stars und dunkle Farben und hätte gerne dunklen Sweat und die Stars. (Komisch- ich näh mir total bunte Taschen und Täschchen aber anziehen mag ich nur gedecktere Farben) Jetzt muss ich erstmal im Stoffladen gucken was die da an Sweatstoffen haben und dann vielleicht Maxi Stars bestellen (das haben die nämlich nicht im Laden, grrr) und dann wieder hindackeln und farblich passenden Sweat kaufen (der dann garantiert ausverkauft ist) usw. Und danach die Stoffe für Hilde, die sollen natürlich auch zu Kanga passen. Immer schön hin und her zwischen Internet und Stofflädchen.
Man kann ja auch nicht im Internet Stoffe bestellen die zusammenpassen sollen, wenn man nicht weiss wie sie wirklich aussehen.
Das macht mich echt immer wahnsinnig.
Dienstag, 20. November 2012
Bürokratie
oder so.
Ich habe es geschafft und drei Schals nicht nur in unterscheidlichen Farben sondern auch noch in unterschiedlichen Zuschnitten genäht (man könnte auch gewurschtelt sagen). Nur gut, dass die Kids hier anspruchslos sind. Mein Glück.
In irgendeinem Blog hatte ich genähtes mit dem "Cool Stuff" Schriftzug gesehen und war total neidisch auf das tolle "Webband". Bis mein Blick auf den Rand des Stoffs fiel! Nix Webband- das ist ja einfach nur der Stoffname ausgeschnibbelt und draufgenäht *KopfaufdenTischklatsch*. Fix nachgemacht und so wissen die Jungs auch immer wo hinten ist :-).
Jetzt habe ich nur noch Fitzelchen vom coolen Stoff übrig *heul*.
Jedenfalls sind die Schals sooo schön weich und kuschelig- ich bin ganz neidisch. Da muss ich mir was ausdenken für einen Mamaloopschlauchdings. Schal eben. Von dem kuscheligen Fleece habe ich noch genug, das reicht selbst für meinen dicken Hals. Gibt halt keinen coolen Schal, mal sehen was ich so finde als aussenrum. Leider habe ich keinen Sweat in Mädchenfarben. Hrmpf.
Übrigens habe ich vor zwei Wochen mal unsere Bürokratie vor Ort ausgetestet. Und was soll ich sagen? Hier funktioniert alles tadellos.
Wer an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in zwei nebeneinanderliegenden Großmetropolen im Umland mit (Achtung!) gemeinsamem Ordnungsamt zwecks a) Friseur und b) Stoffeinkauf parkt und dabei die PARKSCHEIBE vergißt, kann ein wirklich effizientes Ordnungsamt bei der Arbeit erleben.
Selbst wenn man im Besitz einer gültigen Parkscheibe lt StVO ist (und das ist garnicht mal so einfach, wie wir spätestens seit der Tussi-Parkscheibe wissen), nützt es grad garnix, wenn man sie nicht auslegt.
Die Familie lacht wahrscheinlich noch in hundert Jahren über die zwei Knöllchen vom 1.11. und 2.11. aus verschiedenen Ortschaften, die beide in derselben Handschrift unterschrieben waren. Und zum Beweis der Effizienz kamen die Rechnungen (Sehr geehrte/r Verkehrsteilnehmer/in, Sie haben eine Ordnungswidrigkeit nach § Tralalala begangen blabla, schwalllaber, zahlen Sie bitte bis...) pünktlich 10 Tage später und zwar ebenfalls an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Pro Ordnungswidrigkeit fünf Euro. *zähneknirsch*
Nun gut. Trotzdem war ich schlauer.
HÄTTE ich nämlich die Parkscheibe ausgelegt, dann wäre ich nämlich in beiden Fällen NACH der erlaubten Parkzeit von einer halben Stunde (Nur falls jemand blöd fragt: WIE soll ich in einer halben Stunde beim Friseur fertig sein? Mit Lockenwicklern aufm Kopp zwischendurch zum Auto rennen???) zum "Kraftfahrzeug" (ich suche immer noch nach der Kraft...*gacker*) zurückgekommen und erwischt geworden und DANN hätte das Knöllchen nämlich nicht fünf, sondern fünfzehn Euro gekostet, HAHAHA!!!!
Nehmt dies, ihr Spacken! ICH bin schlauer als wie ihr, ich hab ZWANZIG Euro gespart!!!
Ich geh einkaufen.
Irgendwohin wo ich nicht von parkscheibenkontrollierenden Knallköppen in meiner Aura gestört werde.
Ich habe es geschafft und drei Schals nicht nur in unterscheidlichen Farben sondern auch noch in unterschiedlichen Zuschnitten genäht (man könnte auch gewurschtelt sagen). Nur gut, dass die Kids hier anspruchslos sind. Mein Glück.
In irgendeinem Blog hatte ich genähtes mit dem "Cool Stuff" Schriftzug gesehen und war total neidisch auf das tolle "Webband". Bis mein Blick auf den Rand des Stoffs fiel! Nix Webband- das ist ja einfach nur der Stoffname ausgeschnibbelt und draufgenäht *KopfaufdenTischklatsch*. Fix nachgemacht und so wissen die Jungs auch immer wo hinten ist :-).
Jetzt habe ich nur noch Fitzelchen vom coolen Stoff übrig *heul*.
Jedenfalls sind die Schals sooo schön weich und kuschelig- ich bin ganz neidisch. Da muss ich mir was ausdenken für einen Mamaloopschlauchdings. Schal eben. Von dem kuscheligen Fleece habe ich noch genug, das reicht selbst für meinen dicken Hals. Gibt halt keinen coolen Schal, mal sehen was ich so finde als aussenrum. Leider habe ich keinen Sweat in Mädchenfarben. Hrmpf.
Übrigens habe ich vor zwei Wochen mal unsere Bürokratie vor Ort ausgetestet. Und was soll ich sagen? Hier funktioniert alles tadellos.
Wer an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in zwei nebeneinanderliegenden Großmetropolen im Umland mit (Achtung!) gemeinsamem Ordnungsamt zwecks a) Friseur und b) Stoffeinkauf parkt und dabei die PARKSCHEIBE vergißt, kann ein wirklich effizientes Ordnungsamt bei der Arbeit erleben.
Selbst wenn man im Besitz einer gültigen Parkscheibe lt StVO ist (und das ist garnicht mal so einfach, wie wir spätestens seit der Tussi-Parkscheibe wissen), nützt es grad garnix, wenn man sie nicht auslegt.
Die Familie lacht wahrscheinlich noch in hundert Jahren über die zwei Knöllchen vom 1.11. und 2.11. aus verschiedenen Ortschaften, die beide in derselben Handschrift unterschrieben waren. Und zum Beweis der Effizienz kamen die Rechnungen (Sehr geehrte/r Verkehrsteilnehmer/in, Sie haben eine Ordnungswidrigkeit nach § Tralalala begangen blabla, schwalllaber, zahlen Sie bitte bis...) pünktlich 10 Tage später und zwar ebenfalls an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Pro Ordnungswidrigkeit fünf Euro. *zähneknirsch*
Nun gut. Trotzdem war ich schlauer.
HÄTTE ich nämlich die Parkscheibe ausgelegt, dann wäre ich nämlich in beiden Fällen NACH der erlaubten Parkzeit von einer halben Stunde (Nur falls jemand blöd fragt: WIE soll ich in einer halben Stunde beim Friseur fertig sein? Mit Lockenwicklern aufm Kopp zwischendurch zum Auto rennen???) zum "Kraftfahrzeug" (ich suche immer noch nach der Kraft...*gacker*) zurückgekommen und erwischt geworden und DANN hätte das Knöllchen nämlich nicht fünf, sondern fünfzehn Euro gekostet, HAHAHA!!!!
Nehmt dies, ihr Spacken! ICH bin schlauer als wie ihr, ich hab ZWANZIG Euro gespart!!!
Ich geh einkaufen.
Irgendwohin wo ich nicht von parkscheibenkontrollierenden Knallköppen in meiner Aura gestört werde.
Mittwoch, 7. November 2012
Einfach mal eine reinhauen.
Verd.... Erkältung. Hatsi und Wauwau an einer Tour, die Taschentücher reichen nicht, ich WEISS das ich vom Naseputzen WIEDER einen Herpes kriege, ich hör schon die Doktorin die mahnend sagt: Auf KEINEN Fall Nase schneuzen, denn dann drücken sie alles in die Nebenhöhlen und das entzündet sich ganz arg. Ja, Mensch, soll ichs laufen lassen, oder was??? Husten ist auch schon im Anmarsch und am schlimmsten ist der rauhe Hals. Nein, doch der Schnupfen.
Daheimbleiben geht nicht, ich kann nicht schon wieder meine Termine absagen, ich war schon so oft krank in der letzten Zeit und das läßt meine Ehre nicht zu. Besser wärs aber.
Vielen Dank also an die Firmen Bayer und Ratiopharm, die mir mit Aspirin und Nasenspray wenigstens ansatzweise durch den Tag helfen.
Und wie immer in solchen Situationen bräuchte ich mal dringend jemanden, dem ich einfach mal eine reinhauen kann, nur so zum Aggressionsabbau (Geht das noch jemandem so, dass man von Selbstmitleid aggressiv wird?). Leider kein Arsch in der Nähe.
Daheimbleiben geht nicht, ich kann nicht schon wieder meine Termine absagen, ich war schon so oft krank in der letzten Zeit und das läßt meine Ehre nicht zu. Besser wärs aber.
Vielen Dank also an die Firmen Bayer und Ratiopharm, die mir mit Aspirin und Nasenspray wenigstens ansatzweise durch den Tag helfen.
Und wie immer in solchen Situationen bräuchte ich mal dringend jemanden, dem ich einfach mal eine reinhauen kann, nur so zum Aggressionsabbau (Geht das noch jemandem so, dass man von Selbstmitleid aggressiv wird?). Leider kein Arsch in der Nähe.
Donnerstag, 27. September 2012
Verflixt nochma, der Herbst ist da.
Das haben wir nun davon dass wir unser Kind in einen biologisch- dynamisch wertvollen Waldkindergarten schicken. Erntedank auf dem Waldplatz. Im strömenden Regen. Na, prima.
Es war kalt. Sehr kalt. Hatte ich schon erwähnt, dass es in Strömen regnete? Zumindest bis zum Frühstücksbuffet mit von den Kindern selbsthergestellten Zutaten wie Butter, Brot, Holundergelee, Holundermuffins, Holundersirup, eingelegtem Schafskäse und BrombeerEIS (kein Tippfehler: EIS und es war der Renner!) Während des Essens fielen nur noch die Tropfen von den Bäumen runter ins Essen. Und auf die Kamera. Und auf meinen Kopf. Genau wie Regen, nur langsamer. Aaaargghh!!!
Und dabei haben die so einen entzückenden, vor allem warmen (!) und trockenen (!!) Gruppenraum im Kindergarten (wo sie an zwei Tagen der Woche sind, also kein reiner Waldkiga). *Seufz*
Ich hatte zu irgendeinem Zeitpunkt in meinem Erwachsenenleben (wahrscheinlich war es der achtzehnte Geburtstag; Motto: Selbstbestimmung!!) beschlossen, NIE mehr, unter KEINEN Umständen mehr mich draussen in Regen und Kälte länger aufzuhalten als man braucht um von Auto bis Haustür zu sprinten. Regen und warm? Na gut. Kalt und trocken? Auch gut. Regen und kalt? Nein. Niemalsnicht. Niewieder! Ich habe es durchgehalten. Bis heute.
Dann kam der Waldkindergarten.
Und Regen und Kälte sind nicht mehr so schlimm, wenn ein stolzer Sohn das Fingerspiel vom Eichhornbengel Bix zusammen mit 17 anderen bis zur Halskrause eingepackten Waldkindern aufsagt, das Lied vom Bäcker singt und anschliessend stolz das Buffet präsentiert.
Und dabei haben die so einen entzückenden, vor allem warmen (!) und trockenen (!!) Gruppenraum im Kindergarten (wo sie an zwei Tagen der Woche sind, also kein reiner Waldkiga). *Seufz*
Ich hatte zu irgendeinem Zeitpunkt in meinem Erwachsenenleben (wahrscheinlich war es der achtzehnte Geburtstag; Motto: Selbstbestimmung!!) beschlossen, NIE mehr, unter KEINEN Umständen mehr mich draussen in Regen und Kälte länger aufzuhalten als man braucht um von Auto bis Haustür zu sprinten. Regen und warm? Na gut. Kalt und trocken? Auch gut. Regen und kalt? Nein. Niemalsnicht. Niewieder! Ich habe es durchgehalten. Bis heute.
Dann kam der Waldkindergarten.
Und Regen und Kälte sind nicht mehr so schlimm, wenn ein stolzer Sohn das Fingerspiel vom Eichhornbengel Bix zusammen mit 17 anderen bis zur Halskrause eingepackten Waldkindern aufsagt, das Lied vom Bäcker singt und anschliessend stolz das Buffet präsentiert.
Oh Mann, sind die alle süß *schmelz*!
Und die Nachricht des Tages: mein Patenkind ist wieder da! Nach dem heutigen Verbandwechsel bekamen die völlig verdutzten Eltern mitgeteilt, dass alles sehr gut am heilen sei und das sie jetzt nachhause könnten. Jubel!! Alle weiteren Verbandwechsel könnten bei der Kinderärztin gemacht werden. Vor drei Stunden war ich noch der Meinung dass ich ihn am Wochenende in der Klinik besuchen würde. Hipp Hipp Hurra!
Donnerstag, 20. September 2012
ABM
Also mal ehrlich: Wozu sind Updates da?
Ich bin mir sicher, wenn ich meinen Mann nachts um zwei aus dem Tiefschlaf wecken würde, um ihm DIESE Frage zu stellen, könnte er mir ohne nachzudenken fünfzehn Gründe nennen, warum Software-Updates nicht nur wichtig, sondern nachgerade LEBENSNOTWENDIG sind, und ich würds ihm vermutlich glauben. (Ich glaub ihm alles *knuff*)
Allerdings flüstert mir meine Erfahrung, also die Summe meiner alltäglichen Begegnungen mit Sachverhalten (in diesem Fall: Updates) etwas anderes ein.
Nämlich: Software-Updates sind eine raffiniert aufgebaute Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.
Nehmen wir an, User A (ich) beginnt sich vorsichtig für einen eigenen Blog zu interessieren. Blogs hat sie kennengelernt über Links von irgendwelchen Dekozeitungen, dann von einem Blog zum andern undsoweiter. Irgendwann reift der Entschluss: Auch will. Aber der erste Kontakt mit der Blogger-Homepage löst erstmal eins aus: Den Fluchtreflex.
Die reden nämlich nicht normal mit einem. Die schöpfen aus einem riesigen Pool von Anglizismen (und zwar Anglizismen aus dem Informatikstudium für ganz weitAbgehobene Fortgeschrittene) und man weiss nicht genau: schreibe ich einen Blog oder bin ich im Rennen um den Nobelpreis in Informatik?
Na gut. Dass User A es irgendwie geschafft hat, sich in die Materie einzuarbeiten, sieht man an der Existenz dieses Blogs und Hieran.
Offensichtlich ist es möglich, sich Sachverhalte und Vorgänge einzuprägen, obwohl man sie nicht VERSTEHT. (Das erscheint mir im Übrigen ein tief im Atlas der menschlichen Verhaltensweisen eingeprägter REFLEX zu sein. Auch bekannt als: Augen zu und durch!)
Ich schweife ab. Also: Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.
Ein Heer von Informatikern erschafft also BLOGGER. Was machen die eigentlich so den ganzen Tag, wenn alle Blogger, so wie ich, eigentlich ganz zufrieden sind mit dem was BLOGGER ihnen bietet und so ohne irgendwelche Probleme vor sich hin bloggen?
Richtig:
Sie denken sich ein UPDATE aus, denn sonst hätten sie ja keine Arbeit mehr! Und die Hotline hätte keine Arbeit. Äh- hat Blogger eigentlich eine Hotline? Hilfe-Chat?? Irgendwas??? Egal.
NACH dem Update brauchen jedenfalls 60%, ach, Quatsch, mindestens 70% der Blogger eine Hotline, einen Hilfe-Chat oder irgendwas!
Oder kann mir jemand erklären warum das Dashboard plötzlich nicht mehr Dashboard heisst?
Warum Design zwar noch auf der Blogseite Design heisst, aber nicht mehr im Dashboard (das zwar nicht mehr Dashboard heisst, aber trotzdem zu finden ist, wenn man nur links oben auf das dicke B (ohne Spree) klickt. Den Kindern sagt man immer: Drück nicht überall drauf, du machst noch was kaputt! Aber hier hilfts, weil dann findet man auch das Design wieder, das plötzlich Layout heisst.
Und wer hat das alles mal wieder weise vorhergesagt? Richtig!
Ach, übrigens:
In meinem CD-Player dreht sich seit dem Release-Day PINK. Mein erster Eindruck war "ausreichend", aber nach ein paar Mal hören haben sich ein paar Ohrwürmer festgesetzt, nämlich die Tracks 1, 3, 4, 5, 6, 7, 8. Der Rest von den dreizehn ist Mist.
Ich freu mich schon ziemlich auf die Neue (Babel) von Mumford & Sons, obwohl die CD-Kritik im Spiegel Online freundlich ausgedrückt VERNICHTEND war, aber man muss das ja immer im Kontext sehen. Wahrscheinlich sieht Andreas Borcholte in Latzhosen und Strohhut einfach Scheisse aus, was seine miese Kritik an der CD ja auch ein bißchen rechtfertigt. Männer können dann wohl einfach nicht mehr sachlich bleiben, wenn ein anderer ein cooleres Image hat. Ich verzeihs ihm und kauf die CD trotzdem, gnihihi.
Um mal wieder auf den Punkt zurückzukommen: Hat irgendjemand jemals verstanden, was DASHBOARD eigentlich bedeutet? Ich hab da was gefunden, behaupte aber nicht, das ich es verstehe. :-)
Und könnte ich bei all den Neuerungen wenigstens endlich mal SMILEYS zum Einfügen bekommen??????
Ich bin mir sicher, wenn ich meinen Mann nachts um zwei aus dem Tiefschlaf wecken würde, um ihm DIESE Frage zu stellen, könnte er mir ohne nachzudenken fünfzehn Gründe nennen, warum Software-Updates nicht nur wichtig, sondern nachgerade LEBENSNOTWENDIG sind, und ich würds ihm vermutlich glauben. (Ich glaub ihm alles *knuff*)
Allerdings flüstert mir meine Erfahrung, also die Summe meiner alltäglichen Begegnungen mit Sachverhalten (in diesem Fall: Updates) etwas anderes ein.
Nämlich: Software-Updates sind eine raffiniert aufgebaute Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.
Nehmen wir an, User A (ich) beginnt sich vorsichtig für einen eigenen Blog zu interessieren. Blogs hat sie kennengelernt über Links von irgendwelchen Dekozeitungen, dann von einem Blog zum andern undsoweiter. Irgendwann reift der Entschluss: Auch will. Aber der erste Kontakt mit der Blogger-Homepage löst erstmal eins aus: Den Fluchtreflex.
Die reden nämlich nicht normal mit einem. Die schöpfen aus einem riesigen Pool von Anglizismen (und zwar Anglizismen aus dem Informatikstudium für ganz weit
Na gut. Dass User A es irgendwie geschafft hat, sich in die Materie einzuarbeiten, sieht man an der Existenz dieses Blogs und Hieran.
Offensichtlich ist es möglich, sich Sachverhalte und Vorgänge einzuprägen, obwohl man sie nicht VERSTEHT. (Das erscheint mir im Übrigen ein tief im Atlas der menschlichen Verhaltensweisen eingeprägter REFLEX zu sein. Auch bekannt als: Augen zu und durch!)
Ich schweife ab. Also: Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.
Ein Heer von Informatikern erschafft also BLOGGER. Was machen die eigentlich so den ganzen Tag, wenn alle Blogger, so wie ich, eigentlich ganz zufrieden sind mit dem was BLOGGER ihnen bietet und so ohne irgendwelche Probleme vor sich hin bloggen?
Richtig:
Sie denken sich ein UPDATE aus, denn sonst hätten sie ja keine Arbeit mehr! Und die Hotline hätte keine Arbeit. Äh- hat Blogger eigentlich eine Hotline? Hilfe-Chat?? Irgendwas??? Egal.
NACH dem Update brauchen jedenfalls 60%, ach, Quatsch, mindestens 70% der Blogger eine Hotline, einen Hilfe-Chat oder irgendwas!
Oder kann mir jemand erklären warum das Dashboard plötzlich nicht mehr Dashboard heisst?
Warum Design zwar noch auf der Blogseite Design heisst, aber nicht mehr im Dashboard (das zwar nicht mehr Dashboard heisst, aber trotzdem zu finden ist, wenn man nur links oben auf das dicke B (ohne Spree) klickt. Den Kindern sagt man immer: Drück nicht überall drauf, du machst noch was kaputt! Aber hier hilfts, weil dann findet man auch das Design wieder, das plötzlich Layout heisst.
Und wer hat das alles mal wieder weise vorhergesagt? Richtig!
Ach, übrigens:
In meinem CD-Player dreht sich seit dem Release-Day PINK. Mein erster Eindruck war "ausreichend", aber nach ein paar Mal hören haben sich ein paar Ohrwürmer festgesetzt, nämlich die Tracks 1, 3, 4, 5, 6, 7, 8. Der Rest von den dreizehn ist Mist.
Ich freu mich schon ziemlich auf die Neue (Babel) von Mumford & Sons, obwohl die CD-Kritik im Spiegel Online freundlich ausgedrückt VERNICHTEND war, aber man muss das ja immer im Kontext sehen. Wahrscheinlich sieht Andreas Borcholte in Latzhosen und Strohhut einfach Scheisse aus, was seine miese Kritik an der CD ja auch ein bißchen rechtfertigt. Männer können dann wohl einfach nicht mehr sachlich bleiben, wenn ein anderer ein cooleres Image hat. Ich verzeihs ihm und kauf die CD trotzdem, gnihihi.
Um mal wieder auf den Punkt zurückzukommen: Hat irgendjemand jemals verstanden, was DASHBOARD eigentlich bedeutet? Ich hab da was gefunden, behaupte aber nicht, das ich es verstehe. :-)
Und könnte ich bei all den Neuerungen wenigstens endlich mal SMILEYS zum Einfügen bekommen??????
Lieber Ralph,
heute habe ich in Spiegel Online einen tollen Bericht über Dich gelesen.
Darüber, was du wunderbares für unsere Sache tust.
Ich bin dir so dankbar, ich kann es immer noch nicht fassen und ich muss gestehen, ich hatte ein klein bißchen Pipi in die Augen, als ich das gelesen habe:
Für deine Modenschau engagierst du ein PLUS SIZE Model, sogar eins mit Größe 40!!
Ich muss ja ehrlich sagen, dass ich erst ein bißchen pikiert war- so eine DICKE Person läßt du für deine tollen Klamotten laufen?
Aber natürlich habe ich dann ganz schnell begriffen, wie wichtig das ist für unsere Sache ist.
Nur bin ich mir jetzt nicht mehr so ganz sicher, was nun gleich unsere Sache war.
Leicht verwirrte Grüße
Doro
Mein lieber Herr Gesangsverein, gehts noch? Ich kann nur hoffen, dass der Vogel, der das bei Spon geschrieben hat lediglich nicht in der Lage war, seinen Sarkasmus klar auszudrücken. Ein Lobgesang auf Herrn Fliegenschiß mit den völlig überteuerten häßlichen Pullis (die definitiv nur gut aussehen, wenn man dazu krummbeinig auf einem Polopferd durch die Gegend hoppelt *höhö*) nur weil er so ein toller Hecht ist, eine Frau zu engagieren die in meiner Umgebung wahrscheinlich ständig Essen unter die Nase gehalten bekäme weil sie so dünn ist. Man schaue sich die Bilder an, also bitte sehr: wenn die bei 1,88 mehr als 55 Kilo hat fress ich einen Besen. MIT Stiel. Einen nicht kalorienreduzierten.
Da fällt mir doch nix mehr zu ein.
Darüber, was du wunderbares für unsere Sache tust.
Ich bin dir so dankbar, ich kann es immer noch nicht fassen und ich muss gestehen, ich hatte ein klein bißchen Pipi in die Augen, als ich das gelesen habe:
Für deine Modenschau engagierst du ein PLUS SIZE Model, sogar eins mit Größe 40!!
Ich muss ja ehrlich sagen, dass ich erst ein bißchen pikiert war- so eine DICKE Person läßt du für deine tollen Klamotten laufen?
Aber natürlich habe ich dann ganz schnell begriffen, wie wichtig das ist für unsere Sache ist.
Nur bin ich mir jetzt nicht mehr so ganz sicher, was nun gleich unsere Sache war.
Leicht verwirrte Grüße
Doro
Mein lieber Herr Gesangsverein, gehts noch? Ich kann nur hoffen, dass der Vogel, der das bei Spon geschrieben hat lediglich nicht in der Lage war, seinen Sarkasmus klar auszudrücken. Ein Lobgesang auf Herrn Fliegenschiß mit den völlig überteuerten häßlichen Pullis (die definitiv nur gut aussehen, wenn man dazu krummbeinig auf einem Polopferd durch die Gegend hoppelt *höhö*) nur weil er so ein toller Hecht ist, eine Frau zu engagieren die in meiner Umgebung wahrscheinlich ständig Essen unter die Nase gehalten bekäme weil sie so dünn ist. Man schaue sich die Bilder an, also bitte sehr: wenn die bei 1,88 mehr als 55 Kilo hat fress ich einen Besen. MIT Stiel. Einen nicht kalorienreduzierten.
Da fällt mir doch nix mehr zu ein.
Sonntag, 16. September 2012
Menno.
Da will man ja eigentlich nur mal einen schönen Sonntagsausflug machen und überlegt schon beim Walking was man alles Schönes an diesem tollen Tag unternehmen kann, aber nein.
Krankenwagen gegenüber vor der Haustür.
Patenkind (8) beim Inhalieren Schüssel (Schüssel!) umgeschmissen, heisses Wasser auf die Oberschenkel, lalüülalaa und gleich drauf flapflapflap, ab in die Uniklinik MANNHEIM (also janz weit wech), große Aufregung, kleiner Bruder (4) zum Ablenken zu uns umgeparkt, warten auf Anruf aus der Klinik, Brandwunde gut versorgt, muss ein paar Tage bleiben, hat keine Schmerzen und ist nicht auf Intensiv. Man freut sich ja über Kleinigkeiten.
Menno.
Trotzdem noch was Schönes. Das wird ja sonst der reinste Krankenhausblog hier.
Fotobella hat einen neuen Gurt bekommen. Der ursprüngliche war falschblau- passte nicht zum restlichen Blau der Tasche. Also hab ich ihn mutig bezogen und siehe da- es klappt. *Gnihihi*
Die Zubehörteilchen zur Taschewerden leider nur dazu führen, dass ich dann doch beim Taschenwechseln irgendwas vergessen werde, denn das ewige Umpacken auch noch in verschiedene Handytaschen und Brillenetuis ist, naja, sagen wir: fehleranfällig. Ich warte auf den Tag an dem ich ohne Smartphone auf der Arbeit stehe und keine Termine machen kann. Urgl. packe ich immer brav hin und wieder her, GAR kein Problem!
Und das Taschenbaumlerchen habe ich von einer Freundin so aus der "Lameng" gehäkelt bekommen, donnerknispel. Dabei bin ich die Häkeltante hier. Ichsollte aufpassen dass sie nicht besser wird als ich, vielleicht mal ein paar Knoten in die Garne machen oder ANSCHNEIDEN hähä freu mich total das sie auch ihr Talent fürs Häkeln entdeckt hat *fröhlichgrins*
Den Fliepianhänger habe ich selber gemacht mit den tollen Perlen die ich mir vor MONATEN bei Beate gekauft und bisher eifersüchtig gehütet habe. Freu.
Krankenwagen gegenüber vor der Haustür.
Patenkind (8) beim Inhalieren Schüssel (Schüssel!) umgeschmissen, heisses Wasser auf die Oberschenkel, lalüülalaa und gleich drauf flapflapflap, ab in die Uniklinik MANNHEIM (also janz weit wech), große Aufregung, kleiner Bruder (4) zum Ablenken zu uns umgeparkt, warten auf Anruf aus der Klinik, Brandwunde gut versorgt, muss ein paar Tage bleiben, hat keine Schmerzen und ist nicht auf Intensiv. Man freut sich ja über Kleinigkeiten.
Menno.
Trotzdem noch was Schönes. Das wird ja sonst der reinste Krankenhausblog hier.
Fotobella hat einen neuen Gurt bekommen. Der ursprüngliche war falschblau- passte nicht zum restlichen Blau der Tasche. Also hab ich ihn mutig bezogen und siehe da- es klappt. *Gnihihi*
Die Zubehörteilchen zur Tasche
Und das Taschenbaumlerchen habe ich von einer Freundin so aus der "Lameng" gehäkelt bekommen, donnerknispel. Dabei bin ich die Häkeltante hier. Ich
Den Fliepianhänger habe ich selber gemacht mit den tollen Perlen die ich mir vor MONATEN bei Beate gekauft und bisher eifersüchtig gehütet habe. Freu.
Sonntag, 2. September 2012
And now to...
something completely different. Bei schönem Wetter in Ruhe auf dem Balkon sitzen, Zeit (VIEL Zeit) mit häkeln, lesen, Mahjongspielen verbringen, Frühstück, Mittag- und Abendessen serviert bekommen, wer bekommt da nicht Urlaubsgefühle??
Möööp...möööp...FALSCH!!!
Nein, so nennt man bei uns in der Pampa "Krankenhaus". Genauer: Neurologische Klinik.
Schön hier. Freundliche Mitarbeiter, kompetente und auskunftsfreudige Ärzte, nette Zimmer und Zimmernachbarn. Ein guter Platz, um Muttern oder die Nachbarin von gegenüber zu besuchen.
Blöd nur, das DIE grad MICH besuchen. Hrmpf.
Und das geht so: Man braucht nur eine vergrößerte Pupille rechts und ein hängendes Augenlid links, dann geht das mit der Besichtigung der "Stroke Unit" ganz fix. 24 Stunden Überwachung am Monitor, gaaanz viele Leute die einem TIEF in die Augen schauen (aber irgendwie hatte ich das romantischer in Erinnerung...) und das beste sind die kostenlosen Untersuchungen. MRT, Ultraschall, MRT, Lumbalpunktion (uääks!), Lungenröntgen, nochmal MRT. Natürlich sind im Wohlfühlpaket auch Blutentnahmen und die Überwachung sämtlicher Körperfunktionen enthalten (Hatten Sie heute schon Stuhlgang? *hä?*)
Und anschliessend auf Station artet das fast in einen Wellnessurlaub aus, da am Wochenende ja, aus sich mir nicht zur Gänze erschliessenden Gründen, keine Untersuchungen gemacht werden können/dürfen. Aus weiteren, mir ebenfalls nicht gänzlich transparenten Gründen darf man NICHT nach Hause, sondern muss warten bis am Montag sämtliche Hauptdarsteller wieder an Bord sind damit es dann mit den LEBENSWICHTIGEN Untersuchungen weiter gehen kann. Nun ja.
Einatmen, ausatmen, einatmen, oh, Frau Müller, ich hab Feierabend. Montag bin ich wieder da, dann machen wir weiter.
Gott seis gepfiffen und getrommelt für unser Gesundheitssystem. Nicht AUSZUDENKEN, was geschähe, wenn eines schönen Tages mal nicht mehr ALLES fein säuberlich in irgendwelche Normen und Vorschriften gepresst wäre. Am Ende entstünde womöglich noch intelligentes Leben, pfui Teufel.
Äh, wo war ich? Achja, also wie immer bei mir: KEINE PANIK! (Das bringt mich dazu, das ich schon immer mal was über ein PAL, Wowbagger, den unendlich Verlängerten und seine ENDlose Mission im All oder die "Ode an den kleinen grünen Kittklumpen, den ich eines Morgens in meiner Achselhöhle fand" , schreiben wollte, aber egal: ich schweife ab.)
Keine Panik bedeutet immer: grosse Aufregung, nix dahinter. Keine Beileidsbekundungen also, bitte. Inzwischen sind alle bösen (also gut, die meisten) Krankheiten ausgeschlossen, wie gesagt, am Montag (zu den üblichen Ladenöffnungszeiten) die letzte Untersuchung und dann aber nix wie heim. Das arme Kind ist schon völlig traumatisiert weil Mama nicht daheim ist (oder es wäre es zumindest, wenn nicht just an diesem Wochenende auch die beiden Cousins bei Oma Urlaub machen würden und sie alle drei bei ihr im Bett schlafen dürften, da ist keine Zeit für Mamasehnsucht, die einzig Traumatisierte ist wahrscheinlich Oma, aber das hat vermutlich andere Gründe als meine Abwesenheit...)
Krankenhaus ist einfach Scheisse, auch wenn man so ein gutes erwischt wie ich. Man ist ja doch alleine. Rumsitzen und langweilen macht irgendwie viel mehr Spass wenn man es mit Leuten macht, die man liebt.
Und das ESSEN im Krankenhaus ist nochmal so ein Thema für sich, ich weiss nicht aufgrund welcher genetischen Deformiertheit sich unter den Mitarbeitern einer Großküche immer noch hartnäckig der Irrtum hält, ihr Essen sei GENIESSBAR. Leute, jetzt mal ohne Spaß: Man KANN es ESSEN, aber deshalb ist es noch lange nicht genießbar. Genießbar kommt von genießen und DAS Essen kann man definitiv NICHT genießen. Ich habe es gestern fotografiert, man könnte ja mal einen Foodblog machen, dachte ich mir so. Vielleicht in dem Stil wie Martha. Nur dass bei mir nicht Jamie Oliver kommentiert.
Allerdings habe ich nicht vor, noch mehr als zwei Mittagsmenüs zu knipsen, danach genieße ich wieder mein eigenes Essen :-) und das knipse ich besser auch nicht!
Und dann war da noch.... der Königssohn. Der Bluttest hat ergeben, dass er mal eine Borrelioseinfektion HATTE, aber die Antikörper sind wesentlich älter als Anfang August, daher sei das jetzt keine gewesen. Hm. Antidings trotzdem weiternehmen (?), weitere Blutuntersuchung nicht notwendig (??). Genau nach einer Woche Amoxi dann am Freitag ein heftiger Hautausschlag auf dem prinzlichen Rücken und Bauch bis hoch zum Hals, sieht aus wie eine extreme Form von Masern, Röteln und Windpocken zusammen. Aha. Doc: Eine Nebenwirkung von Amoxicillin, also absetzen, ach, reicht ja auch eigentlich, müssen wir nix anderes mehr geben. Hä?
Wir können uns des Eindrucks nicht erwehren, das seitens des Kinderarztes ein wenig im Nebel gestochert wird und beobachten unser Kind scharf.
Möööp...möööp...FALSCH!!!
Nein, so nennt man bei uns in der Pampa "Krankenhaus". Genauer: Neurologische Klinik.
Schön hier. Freundliche Mitarbeiter, kompetente und auskunftsfreudige Ärzte, nette Zimmer und Zimmernachbarn. Ein guter Platz, um Muttern oder die Nachbarin von gegenüber zu besuchen.
Blöd nur, das DIE grad MICH besuchen. Hrmpf.
Und das geht so: Man braucht nur eine vergrößerte Pupille rechts und ein hängendes Augenlid links, dann geht das mit der Besichtigung der "Stroke Unit" ganz fix. 24 Stunden Überwachung am Monitor, gaaanz viele Leute die einem TIEF in die Augen schauen (aber irgendwie hatte ich das romantischer in Erinnerung...) und das beste sind die kostenlosen Untersuchungen. MRT, Ultraschall, MRT, Lumbalpunktion (uääks!), Lungenröntgen, nochmal MRT. Natürlich sind im Wohlfühlpaket auch Blutentnahmen und die Überwachung sämtlicher Körperfunktionen enthalten (Hatten Sie heute schon Stuhlgang? *hä?*)
Und anschliessend auf Station artet das fast in einen Wellnessurlaub aus, da am Wochenende ja, aus sich mir nicht zur Gänze erschliessenden Gründen, keine Untersuchungen gemacht werden können/dürfen. Aus weiteren, mir ebenfalls nicht gänzlich transparenten Gründen darf man NICHT nach Hause, sondern muss warten bis am Montag sämtliche Hauptdarsteller wieder an Bord sind damit es dann mit den LEBENSWICHTIGEN Untersuchungen weiter gehen kann. Nun ja.
Einatmen, ausatmen, einatmen, oh, Frau Müller, ich hab Feierabend. Montag bin ich wieder da, dann machen wir weiter.
Gott seis gepfiffen und getrommelt für unser Gesundheitssystem. Nicht AUSZUDENKEN, was geschähe, wenn eines schönen Tages mal nicht mehr ALLES fein säuberlich in irgendwelche Normen und Vorschriften gepresst wäre. Am Ende entstünde womöglich noch intelligentes Leben, pfui Teufel.
Äh, wo war ich? Achja, also wie immer bei mir: KEINE PANIK! (Das bringt mich dazu, das ich schon immer mal was über ein PAL, Wowbagger, den unendlich Verlängerten und seine ENDlose Mission im All oder die "Ode an den kleinen grünen Kittklumpen, den ich eines Morgens in meiner Achselhöhle fand" , schreiben wollte, aber egal: ich schweife ab.)
Keine Panik bedeutet immer: grosse Aufregung, nix dahinter. Keine Beileidsbekundungen also, bitte. Inzwischen sind alle bösen (also gut, die meisten) Krankheiten ausgeschlossen, wie gesagt, am Montag (zu den üblichen Ladenöffnungszeiten) die letzte Untersuchung und dann aber nix wie heim. Das arme Kind ist schon völlig traumatisiert weil Mama nicht daheim ist (oder es wäre es zumindest, wenn nicht just an diesem Wochenende auch die beiden Cousins bei Oma Urlaub machen würden und sie alle drei bei ihr im Bett schlafen dürften, da ist keine Zeit für Mamasehnsucht, die einzig Traumatisierte ist wahrscheinlich Oma, aber das hat vermutlich andere Gründe als meine Abwesenheit...)
Krankenhaus ist einfach Scheisse, auch wenn man so ein gutes erwischt wie ich. Man ist ja doch alleine. Rumsitzen und langweilen macht irgendwie viel mehr Spass wenn man es mit Leuten macht, die man liebt.
Und das ESSEN im Krankenhaus ist nochmal so ein Thema für sich, ich weiss nicht aufgrund welcher genetischen Deformiertheit sich unter den Mitarbeitern einer Großküche immer noch hartnäckig der Irrtum hält, ihr Essen sei GENIESSBAR. Leute, jetzt mal ohne Spaß: Man KANN es ESSEN, aber deshalb ist es noch lange nicht genießbar. Genießbar kommt von genießen und DAS Essen kann man definitiv NICHT genießen. Ich habe es gestern fotografiert, man könnte ja mal einen Foodblog machen, dachte ich mir so. Vielleicht in dem Stil wie Martha. Nur dass bei mir nicht Jamie Oliver kommentiert.
Allerdings habe ich nicht vor, noch mehr als zwei Mittagsmenüs zu knipsen, danach genieße ich wieder mein eigenes Essen :-) und das knipse ich besser auch nicht!
Und dann war da noch.... der Königssohn. Der Bluttest hat ergeben, dass er mal eine Borrelioseinfektion HATTE, aber die Antikörper sind wesentlich älter als Anfang August, daher sei das jetzt keine gewesen. Hm. Antidings trotzdem weiternehmen (?), weitere Blutuntersuchung nicht notwendig (??). Genau nach einer Woche Amoxi dann am Freitag ein heftiger Hautausschlag auf dem prinzlichen Rücken und Bauch bis hoch zum Hals, sieht aus wie eine extreme Form von Masern, Röteln und Windpocken zusammen. Aha. Doc: Eine Nebenwirkung von Amoxicillin, also absetzen, ach, reicht ja auch eigentlich, müssen wir nix anderes mehr geben. Hä?
Wir können uns des Eindrucks nicht erwehren, das seitens des Kinderarztes ein wenig im Nebel gestochert wird und beobachten unser Kind scharf.
Sonntag, 26. August 2012
Ohne Worte
Unser heutiger Sommer Spätsommer Herbstspaziergang bei tatsächlichen 14 Grad (gefühlt 11), den Regenarten: Sprüh, Trommel und Faden von oben und rechts und Windböen (Achtung, fliegende Pavillons und umklappende Regenschirme).
ICH. HATTE. STIEFEL. AN.
Herbststiefel. Nicht so gelochte Sommerscheisserchen, wie sievor zwanzig Jahren in waren jetzt wieder in sind. Hätte ich Idiot die Robin Hood Schickelchen von damals doch nur behalten. Meine Fresse, was wäre ich jetzt wieder UP TO DATE. Egal, ich schweife ab.
Also: wo waren wir? Ach, ja. Stiefel. Und die Softshelljacke. Und einen SCHAL. Okay, es war ein Tuch, aber immerhin: was ummen Hals.
Das was auf den Bildern so nach Nebel und Wolken aussieht, SIND Nebel und Wolken. Die hatte ich erst wieder für Ende OKTOBER bestellt.
Und das seid alles IHR schuld! Ihr alle, die ihr immer gestöhnt habt, was das doch so heiss ist.
Danke. Wieso kriegt ihr immer so schnell eure Wünsche erfüllt und ich nicht?
Bis das wieder warm wird muss ich jetzt bestimmt wieder ein DREIVIERTELJAHR warten.
Nein. Wir sind auf dem Barfußpfad natürlich NICHT barfuß gelaufen.
Wir Memmen.
ICH. HATTE. STIEFEL. AN.
Herbststiefel. Nicht so gelochte Sommerscheisserchen, wie sie
Also: wo waren wir? Ach, ja. Stiefel. Und die Softshelljacke. Und einen SCHAL. Okay, es war ein Tuch, aber immerhin: was ummen Hals.
Das was auf den Bildern so nach Nebel und Wolken aussieht, SIND Nebel und Wolken. Die hatte ich erst wieder für Ende OKTOBER bestellt.
Und das seid alles IHR schuld! Ihr alle, die ihr immer gestöhnt habt, was das doch so heiss ist.
Danke. Wieso kriegt ihr immer so schnell eure Wünsche erfüllt und ich nicht?
Bis das wieder warm wird muss ich jetzt bestimmt wieder ein DREIVIERTELJAHR warten.
Nein. Wir sind auf dem Barfußpfad natürlich NICHT barfuß gelaufen.
Wir Memmen.
Samstag, 25. August 2012
Rabenmutter-Contest
And the winner is.....
Tja, wäre mal meine Oma nicht gestorben, und hätte nicht mein Sohn zur gleichen Zeit Geburtstag gehabt und hätte ich nicht den Kopf voll mit anderen Dingen gehabt, dann, ja DANN, und NUR dann:
-wäre mir aufgefallen, dass die seltsame Rötung hinter dem linken Ohr von Sohn Nr. Eins ziemlich genau neun Tage nach dem Zeckenbiß an der gleichen Stelle aufgetreten ist,
-hätte ich nicht gedacht das sei nur eine allergische Reaktion auf irgendeinen Mückenstich (er reagiert NIE allergisch auf Mückenstiche)
-wären wir SOFORT zum Kinderarzt gegangen und hätten Antibiotika gekriegt
-hätte er nicht fast zwei Wochen später ein geschwollenes linkes Auge gekriegt und am Tag danach andere rote Flecken im Gesicht und dazu noch Kopfschmerzen, alles im linken Gesichts- und Kopfbereich und dazu immer noch rote Stellen hinterm Ohr
-hätte er vielleicht nicht weinen müssen vor lauter Kopfschmerzen, die aber glücklicherweise nach Ibuprofen besser werden (wer hats erfunden? Nobelpreis bitte!)
-hätten die Kinderärzte trotzdem gesagt dass er wahrscheinlich eine Borrelioseinfektion hat
-hätte er auf jeden Fall den Antibiotikum-Saft total eklig gefunden und wäre ziemlich verzweifelt bei der Aussicht darauf, das Zeug nun noch 13 Tage lang dreimal am Tag schlucken zu müssen.
Aber: ICH hätte mich auf jeden Fall besser gefühlt und nicht wie eine verdammte Rabenmutter.
In den Tagen davor ist allerlei entstanden. Ich habe es endlich geschafft, die zweite Army Cap zu nähen. Mit ein paar weniger Falten, allerdings demselben Fehler: Schabrackenvlies ist doof und läßt sich nicht gut vernähen. Das nächste Mal versuche ich dran zu denken: OHNE das Vlies, der Schild ist sicher auch mit normalem Vlies stabil.
Meine Tasche für die Geschenke war so leer, da musste Abhilfe her:
Und dann kam auch noch Söhnchen, einen langen Faden hinter sich her ziehend "Mama, mein Shirt löst sich auf!" Nein, mein Sohn, nicht "dein Shirt", sondern "deine Shirts". Beide von Hasi und Mausi im Doppelpack für 7,80 gekauft, beide gleichzeitig den Faden verloren. Beide richtig professionell von Mama genäht *örks*.
Ich sag ja: Jersey!
Da lob ich mir (noch) MEINE Fotobella. Noch bin ich ganz begeistert. Die Anleitung ausgedruckt, Schnittteile ausgedruckt und ausgeschnitten und zwei Stunden Anleitung studiert. Das is schwierig für so Nählegasniker wie mich. Ein bißchen kreatives Mitdenken ist hier gefragt und davon hab ich nicht so viel mitgekriegt. Ich habe original 20 Minuten damit zugebracht, die Anleitung für den Kameraeinsatz zu studieren weil ich ums verplatzen nicht kapieren wollte, wie man ein viereckiges Kästchen mit Bodenplatte aus nur drei Teilen hinkriegt. Ich wollte schon auf der Anleitung rumhüpfen wie Rumpelstilzchen.
Nachdem ich dann mit den ausgeschnittenen Papierteilen lange genug rumhantiert habe, ist aber auch bei mir der Groschen gefallen. Da waren noch so ein paar Fallstricke verborgen und ich bin sicher ich werde noch mehr als einmal blöd aus der Wäsche glotzen bis die Fotobella fertig ist (hats einer gemerkt? Ich hab gesagt, BIS sie fertig ist, nicht FALLS*gnihihi*).Allerdings würde ich jederzeit unterschreiben dass das an MIR liegt und nicht an der Autorin der Anleitung, Jolijou.
Aaaaber: Die Schnitteile sind OHNE Nahtzugabe gezeichnet. Das führt dazu, dass ich letzte Nacht träumte, ich hätte die komplette Fotobella zu klein zugeschnitten, nix hat gepasst, die Kamera ging nicht rein, ich bin dem Wahnsinn anheimgefallen usw. Wer weiss, was ich noch mache bevor ich anfange Stoff zu zerschneiden? Rischtisch! Ich drucke nochmal alles aus und schneide es MIT Nahtzugabe zu. Sicher ist sicher.
Stoffe, Gurtband, Klett etc sind bestellt. Ich habe mir den My Aunties "Martha" und "Frieda" von der Hamburger Liebe bestellt und kanns eigentlich kaum erwarten. *Freu*
Das man sich so über ein einfaches Stück Stoff freuen kann.... Aber wem erzähl ich das eigentlich?
Tja, wäre mal meine Oma nicht gestorben, und hätte nicht mein Sohn zur gleichen Zeit Geburtstag gehabt und hätte ich nicht den Kopf voll mit anderen Dingen gehabt, dann, ja DANN, und NUR dann:
-wäre mir aufgefallen, dass die seltsame Rötung hinter dem linken Ohr von Sohn Nr. Eins ziemlich genau neun Tage nach dem Zeckenbiß an der gleichen Stelle aufgetreten ist,
-hätte ich nicht gedacht das sei nur eine allergische Reaktion auf irgendeinen Mückenstich (er reagiert NIE allergisch auf Mückenstiche)
-wären wir SOFORT zum Kinderarzt gegangen und hätten Antibiotika gekriegt
-hätte er nicht fast zwei Wochen später ein geschwollenes linkes Auge gekriegt und am Tag danach andere rote Flecken im Gesicht und dazu noch Kopfschmerzen, alles im linken Gesichts- und Kopfbereich und dazu immer noch rote Stellen hinterm Ohr
-hätte er vielleicht nicht weinen müssen vor lauter Kopfschmerzen, die aber glücklicherweise nach Ibuprofen besser werden (wer hats erfunden? Nobelpreis bitte!)
-hätten die Kinderärzte trotzdem gesagt dass er wahrscheinlich eine Borrelioseinfektion hat
-hätte er auf jeden Fall den Antibiotikum-Saft total eklig gefunden und wäre ziemlich verzweifelt bei der Aussicht darauf, das Zeug nun noch 13 Tage lang dreimal am Tag schlucken zu müssen.
Aber: ICH hätte mich auf jeden Fall besser gefühlt und nicht wie eine verdammte Rabenmutter.
In den Tagen davor ist allerlei entstanden. Ich habe es endlich geschafft, die zweite Army Cap zu nähen. Mit ein paar weniger Falten, allerdings demselben Fehler: Schabrackenvlies ist doof und läßt sich nicht gut vernähen. Das nächste Mal versuche ich dran zu denken: OHNE das Vlies, der Schild ist sicher auch mit normalem Vlies stabil.
Meine Tasche für die Geschenke war so leer, da musste Abhilfe her:
Und dann kam auch noch Söhnchen, einen langen Faden hinter sich her ziehend "Mama, mein Shirt löst sich auf!" Nein, mein Sohn, nicht "dein Shirt", sondern "deine Shirts". Beide von Hasi und Mausi im Doppelpack für 7,80 gekauft, beide gleichzeitig den Faden verloren. Beide richtig professionell von Mama genäht *örks*.
Ich sag ja: Jersey!
Da lob ich mir (noch) MEINE Fotobella. Noch bin ich ganz begeistert. Die Anleitung ausgedruckt, Schnittteile ausgedruckt und ausgeschnitten und zwei Stunden Anleitung studiert. Das is schwierig für so Nählegasniker wie mich. Ein bißchen kreatives Mitdenken ist hier gefragt und davon hab ich nicht so viel mitgekriegt. Ich habe original 20 Minuten damit zugebracht, die Anleitung für den Kameraeinsatz zu studieren weil ich ums verplatzen nicht kapieren wollte, wie man ein viereckiges Kästchen mit Bodenplatte aus nur drei Teilen hinkriegt. Ich wollte schon auf der Anleitung rumhüpfen wie Rumpelstilzchen.
Nachdem ich dann mit den ausgeschnittenen Papierteilen lange genug rumhantiert habe, ist aber auch bei mir der Groschen gefallen. Da waren noch so ein paar Fallstricke verborgen und ich bin sicher ich werde noch mehr als einmal blöd aus der Wäsche glotzen bis die Fotobella fertig ist (hats einer gemerkt? Ich hab gesagt, BIS sie fertig ist, nicht FALLS*gnihihi*).Allerdings würde ich jederzeit unterschreiben dass das an MIR liegt und nicht an der Autorin der Anleitung, Jolijou.
Aaaaber: Die Schnitteile sind OHNE Nahtzugabe gezeichnet. Das führt dazu, dass ich letzte Nacht träumte, ich hätte die komplette Fotobella zu klein zugeschnitten, nix hat gepasst, die Kamera ging nicht rein, ich bin dem Wahnsinn anheimgefallen usw. Wer weiss, was ich noch mache bevor ich anfange Stoff zu zerschneiden? Rischtisch! Ich drucke nochmal alles aus und schneide es MIT Nahtzugabe zu. Sicher ist sicher.
Stoffe, Gurtband, Klett etc sind bestellt. Ich habe mir den My Aunties "Martha" und "Frieda" von der Hamburger Liebe bestellt und kanns eigentlich kaum erwarten. *Freu*
Das man sich so über ein einfaches Stück Stoff freuen kann.... Aber wem erzähl ich das eigentlich?
Donnerstag, 28. Juni 2012
Keine Marmelade
und kein Kirschkuchen.
Eine Krähe hat unsere einzige Kirsche weggefressen. (Tierschützer weghören:) Hoffentlich erstickt das Biest an dem Kern!!!! Grrrrrr.
Für nächstes Jahr wird aufgerüstet. Ultraschallpieper, Nachtsichtgeräte, Flak und Selbstschußanlagen sind bestellt. Ha, euch geb ich!
Eine Krähe hat unsere einzige Kirsche weggefressen. (Tierschützer weghören:) Hoffentlich erstickt das Biest an dem Kern!!!! Grrrrrr.
Für nächstes Jahr wird aufgerüstet. Ultraschallpieper, Nachtsichtgeräte, Flak und Selbstschußanlagen sind bestellt. Ha, euch geb ich!
Mittwoch, 27. Juni 2012
Hier ist dein Schild!
Also gut. Wo ist mein Schild?
Utensilo, hahaha. Das hat sich ja wohl jemand ausgedacht der nicht damit rechnet dass es Leute gibt die KEINE DOSEN KAUFEN! Und was sollen jetzt all die Müslis machen, die ihr Mehl selber mahlen, ihre Ravioli aus dem selbst gemahlenen Vollkornmehl selbst zusammenklöppeln und die ihre Linsensuppe aus über Nacht eingeweichten Linsen selbst herstellen? Hm? Hat jemand im Reformhaus schon mal DOSEN gesehen???? Ich nicht!Ich geh nicht ins Reformhaus. Ich koch nur frisch. Manchmal.
Also gut. Dann also Erbsen, immerhin mein Lieblings(dosen)gemüse. Mag hier nur keiner außer mir, deshalb gibts die so selten. ABER HEUTE SEID IHR REIF, HAHA!
Ach nee, morgen erst, heute geh ich wandern und lasse meine Familie schmählich im Stich und dann gehe ich fein essen, hahaha!
Utensilo,...grummel... Aber wenigstens den Pfau behalte ICH. Den wollte der kleine Tierliebhaber auch schon in sein Zimmer entführen. (Aber Mama, ich hab doch noch gar keinen Pfau! IST MIR EGAL, DAS IST MEINER!!!)
Man will sich ja wenigstens ein bißchen in seiner Herzensgüte sonnen.
Hmpf!
So, jetzt noch was schönes, damit nicht jeder bei meinem Namen nur an "Utensilo...brüll!" denkt.
Nein, denkt lieber an die schönen Häkelkissen die ich mit der Häkelnadel gehäkelt habe, die nun kein Zuhause mehr..... schluchz!
Utensilo, hahaha. Das hat sich ja wohl jemand ausgedacht der nicht damit rechnet dass es Leute gibt die KEINE DOSEN KAUFEN! Und was sollen jetzt all die Müslis machen, die ihr Mehl selber mahlen, ihre Ravioli aus dem selbst gemahlenen Vollkornmehl selbst zusammenklöppeln und die ihre Linsensuppe aus über Nacht eingeweichten Linsen selbst herstellen? Hm? Hat jemand im Reformhaus schon mal DOSEN gesehen???? Ich nicht!
Also gut. Dann also Erbsen, immerhin mein Lieblings(dosen)gemüse. Mag hier nur keiner außer mir, deshalb gibts die so selten. ABER HEUTE SEID IHR REIF, HAHA!
Ach nee, morgen erst, heute geh ich wandern und lasse meine Familie schmählich im Stich und dann gehe ich fein essen, hahaha!
Utensilo,...grummel... Aber wenigstens den Pfau behalte ICH. Den wollte der kleine Tierliebhaber auch schon in sein Zimmer entführen. (Aber Mama, ich hab doch noch gar keinen Pfau! IST MIR EGAL, DAS IST MEINER!!!)
Man will sich ja wenigstens ein bißchen in seiner Herzensgüte sonnen.
Hmpf!
So, jetzt noch was schönes, damit nicht jeder bei meinem Namen nur an "Utensilo...brüll!" denkt.
Nein, denkt lieber an die schönen Häkelkissen die ich mit der Häkelnadel gehäkelt habe, die nun kein Zuhause mehr..... schluchz!
Donnerstag, 24. Mai 2012
Luxusweib
Wow, was bin ich für ein Luxusweib.
Kauf ich mir mal eben so ein Wickelröckchen für über die Hose (damit man den Luxuswaschbärenbauch nicht so sieht) für 36,- Euro, um das dann nur EINMAL anzuziehen.
So cool muss man erstmal sein! Aber die Firma Moshiki hat mich dabei schon gut unterstützt:
Na gut, auf dem Label stand: Handwäsche. Kein Problem, wozu hat man Waschbecken? Und da nur über die Hose gezogen, muss man das Teilchen eh nicht so oft waschen. Ha! Weit gefehlt!
Man muss es sogar schon waschen ohne einen einzigen Fleck drauf gemacht zu haben! Das macht das Röckchen nämlich selber, sozusagen ein eingebauter Dreckgenerator. Sehr praktisch, man muss sich nicht mehr selber in den Dreck werfen, man stelle sich vor, was das den Kindern alles ersparen würde, wenn man den Dreckgenerator in deren Klamotten einbauen würde. Himmlisch! Nie mehr im Matsch spielen, Klamotten werden ja auch von selber dreckig. Aber ich schweife ab.
Des Rätsels Lösung ist natürlich der schwarze Stoff der auf der Rückseite der Tasche angenäht wurde. Durch die bloße Bewegung und das Hinsetzen (es stand nicht im Label, dass man sich nicht BEWEGEN darf. Ich Dummie. Ein echtes Luxusweib STEHT eben nur schön in der Gegend rum!) reibt der Stoff am hellen Unterstoff und färbt so alles schön schwarz ein. Blöd nur, das der Rock hellgrün ist und nun aussieht als hätte ich mit dem sehr lange nicht gewaschenen Auto gekuschelt.
Vorsichtiges Auswaschen per Hand hat das Ergebnis dann, nun ja, sagen wir: optimiert. Der dunklere Stoff oben auf der Tasche färbt nämlich auch aus, juhu.
Was sie vergessen haben auf dem Label zu erwähnen, ist nämlich: Vor dem Handwaschen bitte alle Stoffe sorgfältig voneinander trennen, numerieren und später in order of appeareance wieder zusammennähen. SO macht man das in Luxushausen. Man beschäftigt für das Waschen wie anno dunnemals Marie Antoinette extra Näherinnen!
Bin ich jetzt eine extreme Monsterzicke, wenn ich das total SCHEISSE finde? Blöderweise habe ich den Rock vor zwei Wochen in der Rhön im Kurzurlaub gekauft und hier in der Nähe habe ich noch keine Verkaufsstelle entdeckt.
In einer perfekten Welt rufe ich nun die Verkaufsstelle/den Hersteller an und schildere mein Problem, woraufhin mir ein freundlicher Mitarbeiter mitteilt, dass ich selbstverständlich einen Ersatz für den Rock bekomme, den ich mir bitte auf der Website des Herstellers aussuche und der sofort kostenfrei zu mir gesendet wird. Schön!
Stay tuned, ich werde berichten.
Und falls einer denkt "soo schlimm sieht das doch nicht aus". Doch, sieht es. In echt noch dreckiger als auf den Bildern.
Doro
Kauf ich mir mal eben so ein Wickelröckchen für über die Hose (damit man den Luxuswaschbärenbauch nicht so sieht) für 36,- Euro, um das dann nur EINMAL anzuziehen.
So cool muss man erstmal sein! Aber die Firma Moshiki hat mich dabei schon gut unterstützt:
Na gut, auf dem Label stand: Handwäsche. Kein Problem, wozu hat man Waschbecken? Und da nur über die Hose gezogen, muss man das Teilchen eh nicht so oft waschen. Ha! Weit gefehlt!
Man muss es sogar schon waschen ohne einen einzigen Fleck drauf gemacht zu haben! Das macht das Röckchen nämlich selber, sozusagen ein eingebauter Dreckgenerator. Sehr praktisch, man muss sich nicht mehr selber in den Dreck werfen, man stelle sich vor, was das den Kindern alles ersparen würde, wenn man den Dreckgenerator in deren Klamotten einbauen würde. Himmlisch! Nie mehr im Matsch spielen, Klamotten werden ja auch von selber dreckig. Aber ich schweife ab.
Des Rätsels Lösung ist natürlich der schwarze Stoff der auf der Rückseite der Tasche angenäht wurde. Durch die bloße Bewegung und das Hinsetzen (es stand nicht im Label, dass man sich nicht BEWEGEN darf. Ich Dummie. Ein echtes Luxusweib STEHT eben nur schön in der Gegend rum!) reibt der Stoff am hellen Unterstoff und färbt so alles schön schwarz ein. Blöd nur, das der Rock hellgrün ist und nun aussieht als hätte ich mit dem sehr lange nicht gewaschenen Auto gekuschelt.
Vorsichtiges Auswaschen per Hand hat das Ergebnis dann, nun ja, sagen wir: optimiert. Der dunklere Stoff oben auf der Tasche färbt nämlich auch aus, juhu.
Was sie vergessen haben auf dem Label zu erwähnen, ist nämlich: Vor dem Handwaschen bitte alle Stoffe sorgfältig voneinander trennen, numerieren und später in order of appeareance wieder zusammennähen. SO macht man das in Luxushausen. Man beschäftigt für das Waschen wie anno dunnemals Marie Antoinette extra Näherinnen!
Bin ich jetzt eine extreme Monsterzicke, wenn ich das total SCHEISSE finde? Blöderweise habe ich den Rock vor zwei Wochen in der Rhön im Kurzurlaub gekauft und hier in der Nähe habe ich noch keine Verkaufsstelle entdeckt.
In einer perfekten Welt rufe ich nun die Verkaufsstelle/den Hersteller an und schildere mein Problem, woraufhin mir ein freundlicher Mitarbeiter mitteilt, dass ich selbstverständlich einen Ersatz für den Rock bekomme, den ich mir bitte auf der Website des Herstellers aussuche und der sofort kostenfrei zu mir gesendet wird. Schön!
Stay tuned, ich werde berichten.
Und falls einer denkt "soo schlimm sieht das doch nicht aus". Doch, sieht es. In echt noch dreckiger als auf den Bildern.
Doro
Donnerstag, 17. Mai 2012
Mein Beitrag zum Thema "Schöner Wohnen" oder:
was niemand wirklich in der Zeitung sehen will, aber leider die traurige Realität in den meisten aller deutschen Haushalte ist. Oder doch nur bei mir?
Teil 1: Das Kinderzimmer.
Die Idee:

(Quelle: www.schoener-wohnen.de)
Die Realität:
Weiß-blaues Farbkonzept: Vorhanden, erweitert mit ein paar grünen Tupfen.
Großflächige Schrankwand: scheitert an den nicht vorhandenen großflächigen Wänden.
Boxen zum verstauen: REICHEN NICHT. Deshalb Kommoden, Regale, Kisten.
Kuscheltiere: Müssen ihren Platz im Bett regelmäßig mit denen oben auf dem Regalbrett tauschen. Merksatz: niemals mehr als fünf Kuscheltiere im Bett, Rest kriegt eine Räumungsklage. Da im Bett noch MEHRERERE Kuschelkissen ihr Obdach haben (die meisten davon auch noch selbstgenäht, ich Trottel), wird es trotzdem immer eng. Seltsamerweise sind oft mehr als fünf Tiere im Bett, die fallen wohl vom Himmel. Falls der Bewohner noch wachsen sollte, sehe ich schwarz für ihn, platzmäßig, im Bett. Alle Kuscheltiere unter 10 cm müssen ausserhalb des Bettes schlafen (in den Bett-Taschen).
Offene Regale sind IMMER unklug, denn: es sieht nicht nur immer unaufgeräumt aus, es IST immer unaufgeräumt. Auf dem Bild oben übrigens: Aufgeräumt. Wehe, einer lacht!
Erinnert sich noch jemand an das Farbkonzept? Hochmotiviert war ich damals ans Werk gegangen, meinem Bübchen ein wunderschönes Fliegerzimmer einzurichten. Möbel in blau und weiß, Blumenwiesenteppich auf dem Boden als Landeplatz, Fliegeraufkleber an Wand, Schrank und so weiter.
Und nun das.
Denn die bittere Wahrheit ist: Der Bewohner schert sich nicht um mein Farbkonzept.
Um alles in diesem Zimmer unterzubringen, was der Bewohner sammelt und AUF GAR KEINEN FALL wieder hergeben kann, mussten zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten her.
Aufhängenswerte Kunstwerke passen selten ins Farbkonzept, siehe Kleiderschranktür, Wände und behängte Kommode. Unter "Kunstwerk" und "wunderschön" werden beim Bewohner allerdings mitnichten nur mit Liebe selbstgebastelte oder gemalte Liebenswertigkeiten einsortiert. Nein, auch die McDonaldsWerbung aus der Tageszeitung, das Hologrammbuchzeichen mit dem Logo einer großen Buchhandelskette (by the way: auch wir gehören zur lesenden Minderheit, zumindest ich und der kleine Bewohner. Der große liest nur was auf Monitoren erscheint) sowie alle Arten von Kisten, Taschen, Kästchen, Rucksäckchen, Tüten, aus Holz, Stoff, Plastik, egal was, Hauptsache es passt was anderes rein, werden gesammelt und ausgestellt.
Wenn irgendwas für aufhängenswert befunden wird, wird es an den ausgewählten Platz geklatscht und Mutters Farb- oder Designkonzept wird dabei völlig IGNORIERT.
KREISCH!!!
Inzwischen bin ich zufrieden damit wenn wir alle paar Tage mal eine Grundlage reinkriegen und alle Schleich-Tiere wieder auf ihr Regalbrett zurückkehren, die Playmobilsachen von ihren Freundschaftsbesuchen bei den Legomännchen zurück in ihrer eigenen Kiste sind, alle Ü-Eier-Figuren in ihr Glas und die Unmengen von zerknülltem und zerschnippeltem Papier ins Altpapier marschieren dürfen.
Fazit 1: Niemand wird je unsere Wohnung fotografieren und in einer Zeitschrift ausstellen wollen (BESONDERS nicht das Kinderzimmer).
Fazit 2: Das ist mir völlig wurscht. Der Bewohner ist glücklich und findet sein Kinderzimmer wunderschön und das ist es doch worauf es ankommt.
Fazit 3: Ich bin trotzdem neidisch auf die Mädels, die ihre Wohnungen locker so aussehen lassen können als hätten sie unbegrenzt Platz, Ideen und genügend Coolness um alles verschwinden zu lassen was nicht ins Farbkonzept passt. (Wie GROSS ist euer KELLER? Irgendwo muss das Zeug doch hin!)
So, jetzt arbeite ich mal weiter an MEINEM Farbkonzept und häkele mein zweites Glücksträumerle fertig.
Liebste Grüße,
Doro
Teil 1: Das Kinderzimmer.
Die Idee:
Kinderzimmer in Blau und Weiß
Die großflächige Schrankfront und das weiß-blaue Farbkonzept schaffen optisch Ruhe im Kinderzimmer. Das sorgt fast schon allein für Ordnung. Weiße Boxen im niedrigen Regal helfen außerdem beim Verstauen von Schulheften, Büchern und Bastelutensilien.
(Quelle: www.schoener-wohnen.de)
Die Realität:
Weiß-blaues Farbkonzept: Vorhanden, erweitert mit ein paar grünen Tupfen.
Großflächige Schrankwand: scheitert an den nicht vorhandenen großflächigen Wänden.
Boxen zum verstauen: REICHEN NICHT. Deshalb Kommoden, Regale, Kisten.
Offene Regale sind IMMER unklug, denn: es sieht nicht nur immer unaufgeräumt aus, es IST immer unaufgeräumt. Auf dem Bild oben übrigens: Aufgeräumt. Wehe, einer lacht!
Erinnert sich noch jemand an das Farbkonzept? Hochmotiviert war ich damals ans Werk gegangen, meinem Bübchen ein wunderschönes Fliegerzimmer einzurichten. Möbel in blau und weiß, Blumenwiesenteppich auf dem Boden als Landeplatz, Fliegeraufkleber an Wand, Schrank und so weiter.
Und nun das.
Denn die bittere Wahrheit ist: Der Bewohner schert sich nicht um mein Farbkonzept.
Um alles in diesem Zimmer unterzubringen, was der Bewohner sammelt und AUF GAR KEINEN FALL wieder hergeben kann, mussten zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten her.
Aufhängenswerte Kunstwerke passen selten ins Farbkonzept, siehe Kleiderschranktür, Wände und behängte Kommode. Unter "Kunstwerk" und "wunderschön" werden beim Bewohner allerdings mitnichten nur mit Liebe selbstgebastelte oder gemalte Liebenswertigkeiten einsortiert. Nein, auch die McDonaldsWerbung aus der Tageszeitung, das Hologrammbuchzeichen mit dem Logo einer großen Buchhandelskette (by the way: auch wir gehören zur lesenden Minderheit, zumindest ich und der kleine Bewohner. Der große liest nur was auf Monitoren erscheint) sowie alle Arten von Kisten, Taschen, Kästchen, Rucksäckchen, Tüten, aus Holz, Stoff, Plastik, egal was, Hauptsache es passt was anderes rein, werden gesammelt und ausgestellt.
Wenn irgendwas für aufhängenswert befunden wird, wird es an den ausgewählten Platz geklatscht und Mutters Farb- oder Designkonzept wird dabei völlig IGNORIERT.
KREISCH!!!
Inzwischen bin ich zufrieden damit wenn wir alle paar Tage mal eine Grundlage reinkriegen und alle Schleich-Tiere wieder auf ihr Regalbrett zurückkehren, die Playmobilsachen von ihren Freundschaftsbesuchen bei den Legomännchen zurück in ihrer eigenen Kiste sind, alle Ü-Eier-Figuren in ihr Glas und die Unmengen von zerknülltem und zerschnippeltem Papier ins Altpapier marschieren dürfen.
Fazit 1: Niemand wird je unsere Wohnung fotografieren und in einer Zeitschrift ausstellen wollen (BESONDERS nicht das Kinderzimmer).
Fazit 2: Das ist mir völlig wurscht. Der Bewohner ist glücklich und findet sein Kinderzimmer wunderschön und das ist es doch worauf es ankommt.
Fazit 3: Ich bin trotzdem neidisch auf die Mädels, die ihre Wohnungen locker so aussehen lassen können als hätten sie unbegrenzt Platz, Ideen und genügend Coolness um alles verschwinden zu lassen was nicht ins Farbkonzept passt. (Wie GROSS ist euer KELLER? Irgendwo muss das Zeug doch hin!)
So, jetzt arbeite ich mal weiter an MEINEM Farbkonzept und häkele mein zweites Glücksträumerle fertig.
Liebste Grüße,
Doro
Freitag, 11. Mai 2012
Nicht mein Freund
Definitiv wird das niemalsnicht mein Freund- Jersey. Der Vollständigkeit halber habe ich es mal wieder versucht aber ich stelle fest: Macht kein Spaß. Doof das.
Aber von vorne.
Merke: Makeup-Spender sind eine feine Sache. Noch feiner wäre es, wenn sie im Auslieferungszustand schon einsatzbereit wären. Sind sie aber nicht, statt dessen muss man pumpen. Und pumpen. Und pumpen. Und der erste Spritzer kommt entsprechend der ungeduldigen Pumperei mit KARACHO aus dem Ding geschossen. Platsch!
Weißes T-Shirt, FUNKELNAGELNEU! Hinüber.
(Ganz zu schweigen von der Fliesen-, Waschbecken- und Spiegelputzerei, vielen Dank)
Übrigens, Herr Dr. Beckmann: ihr Fleckenzeugs funktioniert nicht. Die Flecken sind noch DA.
Zwei Möglichkeiten: Tonne auf, T-Shirt rein. Oder irgendwas drübernähen und bei der Gelegenheit gleich Jerseynähen üben.
Von meinem Loopschal hatte ich noch etwas Reh-Jersey übrig, also habe ich ein paar Bambis ausgeschnibbelt und aufgenäht, aber zufrieden bin ich damit nicht. Irgendwie sieht das nicht ordentlich aus. (Ordnungsgemäß natürlich mit 70er Stretchnadel, BLOSS nicht ziehen, Zickzackstich eng und weit, Geradstich ausprobiert und all die anderen Tips aus dem Stofflädchen befolgt, aber es hat sich trotzdem zusammengezogen. Hmpff.)
Aus T-Shirt wird Rehschört:
Oder muss das so?
Grübelnd,
Doro
Aber von vorne.
Merke: Makeup-Spender sind eine feine Sache. Noch feiner wäre es, wenn sie im Auslieferungszustand schon einsatzbereit wären. Sind sie aber nicht, statt dessen muss man pumpen. Und pumpen. Und pumpen. Und der erste Spritzer kommt entsprechend der ungeduldigen Pumperei mit KARACHO aus dem Ding geschossen. Platsch!
Weißes T-Shirt, FUNKELNAGELNEU! Hinüber.
(Ganz zu schweigen von der Fliesen-, Waschbecken- und Spiegelputzerei, vielen Dank)
Übrigens, Herr Dr. Beckmann: ihr Fleckenzeugs funktioniert nicht. Die Flecken sind noch DA.
Zwei Möglichkeiten: Tonne auf, T-Shirt rein. Oder irgendwas drübernähen und bei der Gelegenheit gleich Jerseynähen üben.
Von meinem Loopschal hatte ich noch etwas Reh-Jersey übrig, also habe ich ein paar Bambis ausgeschnibbelt und aufgenäht, aber zufrieden bin ich damit nicht. Irgendwie sieht das nicht ordentlich aus. (Ordnungsgemäß natürlich mit 70er Stretchnadel, BLOSS nicht ziehen, Zickzackstich eng und weit, Geradstich ausprobiert und all die anderen Tips aus dem Stofflädchen befolgt, aber es hat sich trotzdem zusammengezogen. Hmpff.)
Aus T-Shirt wird Rehschört:
Oder muss das so?
Grübelnd,
Doro
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