Montag, 3. November 2014

Guckuck?


Hallo?
Haallo?
Haaaallooooo?
Noch jemand hier?
Aber hier ist doch längst geschlossen.
In diesem Theater findet nichts mehr statt.
Sieht man doch.


















Bitte gehen Sie weiter in dieses Theater:
www.bin-ich-ein-eichhoernchen.de

Vielen Dank.

Freitag, 19. September 2014

Dienstag, 16. September 2014

Gebordsdaach!


Zur Geburtstagsnachlese bitte hier entlang.
Und wer es noch nicht mitgekriegt hat:
Ich bin umgezogen!
Wer mein Gesabbel weiter verfolgen will:
in der Leseliste unter "Hinzufügen" diese Adresse eintragen:
www.bin-ich-ein-eichhoernchen.de

Wenn es nicht funktioniert, noch ein
/feed
dahinter setzen.

:-))

Samstag, 6. September 2014

Immer weiter, immer weiter

hier herüber bitte schön.
Zum neuen Blog!
Kaffee, Kuchen und Nüßchen gibt es nur noch dort, dieser Kobel wird nicht mehr bewirtschaftet! Alle ohne Blog, die auch in Zukunft mitlesen möchten, setzen ihren Link ab sofort hier:

www.bin-ich-ein-eichhoernchen.de

da kann man sich auch prima per Email über neue Beiträge informieren lassen.
Und alle bei Blogger Zurückgebliebenen, können das Eichhörnchen auch in Zukunft über ihre Leseliste empfangen (falls sie denn mal funktioniert... *muuuharharhar* sorry, der musste sein!), indem sie meine URL unter "Hinzufügen" hinzufügen (klar, ne?) und dahinter ein "/feed" hängen.
Also sagen wir mal so: das hat bei den meisten Wordpress-Blogs in meiner Liste jedenfalls funktioniert.
Yo, Ihr schafft das!

Freitag, 5. September 2014

Goodbye, my Love, goodbye...

... die Zeit mit dir war schön:


So, Tränchen getrocknet, Öhrchen gespitzt, kein Grund zur Panik.
Angedroht hatte ich es ja schon in meinem letzten Post und da ich nicht für ein langes Geduldsfädchen bekannt bin, habe ich alle meine Nüßchen gepackt und bin umgezogen in einen neuen Kobel, nämlich zu Wordpress. Immerhin ein selbstgehostetes Stückchen Webspace, das legt so schnell keiner lahm und vor allem torpediert auch keiner ständig meine Leseliste. *harhar*
Natürlich ist das Postschreiben am Anfang ein bißchen knifflig und alles ist neu (und wieso zum Teufel kann ich den Absatz nicht anders einstellen, immer wenn ich die Entertaste drücke, gibts zweifachen Zeilenabstand. Hä?) aber meine Güte, Blogger habe ich auch per Trial and Error gelernt, das wird schon werden.
Wer gute und hilfreiche Ideen hat- immer her damit, bittedanke.

Alle ohne Blog, die auch in Zukunft mitlesen möchten, setzen ihren Link ab sofort hier:

www.bin-ich-ein-eichhoernchen.de

Alle bei Blogger zurückgebliebenen, können das Eichhörnchen auch in Zukunft über ihre Leseliste empfangen (falls sie denn mal funktioniert... *muuuharharhar* sorry, der musste sein!), indem sie meine URL unter "Hinzufügen" hinzufügen (klar, ne?) und dahinter ein "/feed" hängen.
Also sagen wir mal so: das hat bei den meisten Wordpress-Blogs in meiner Liste jedenfalls funktioniert.
Neue Beiträge werde ich eine Zeitlang dann hier auch nochmal verlinken, aber nach dreimal vergesse ichs wahrscheinlich eh, also macht hin und kommt in die Puschen.

Damit hier keiner denkt, das hätte ich alleine gepackt: Weit gefehlt! Aber ganz weit!!
Mein ganz persönlicher InternetComputerAchallesmitSteckerdranFachmann hat mir in kürzester Zeit den Webspace freigeschaufelt, die Homepage und die Verlinkung zu Wordpress eingerichtet so dass ich im Prinzip nur noch aufs Umzugsknöpfchen drücken musste und mich ein bißchen in meiner neuen Heimat umsehen.
Danke schön. Ich liebe Dich!

Dienstag, 2. September 2014

Der goldene Windbeutel

wird jedes Jahr von Foodwatch verliehen für das Produkt mit der dreistesten (leider noch vom Gesetz abgedeckten) Werbelüge.
Da mache ich schon seit ein paar Jahren mit, aber ich finde: Das tun viel zu wenige Menschen.
Ich meine, hallo? Wir wollen doch alle nicht von Lebensmittelfirmen verarscht werden und wenn irgendwo "gesund" draufsteht, dann sollte doch auch "gesund" drinsein, oder?
Mein Lieblingshaßbeispiel ist der vielzitierte Instant-Fencheltee von Hipp für Babys ab dem wasweißichwievielsten Monat. Achter oder so. (Inzwischen hat sich Hipp von dem 98%-Zucker-gebräu distanziert und es aus dem Hipp-Programm genommen, verkauft es aber munter weiter unter der eigenen Billigmarke namens Babyvita. Danke, Onkel Claus, du Vollpfosten!)
Ich kann die Mütter nicht zählen, die mir in meiner Laufbahn begegnet sind mit der festen Überzeugung dass dieses Getränk sehr gesund für ihr Kind ist und vor allem bei Bauchweh ja sicher gut hilft. Aber komisch, der Kleine will garnichts anderes mehr trinken, hm. Die meisten fallen schier vom Glauben ab, wenn ich ihnen die Inhaltsstoffdeklaration übersetze.
Und ja, da sind viele aus sogenannten "bildungsfernen" Haushalten dabei oder solche mit Migrationshintergrund, die es schlicht nicht übersetzen können. Die wollen für ihre Kinder auch nur das Beste und verlassen sich darauf, dass "gesund" nur auf Sachen steht, die auch wirklich gesund sind. Und da ist die Nahrungsmittelindustrie gefälligst in der Verantwortung, nicht irgendwelchen Mist draufzuschreiben. (Ich bin jetzt auch nicht grad ganz doof, aber manchmal muss ich die Inhaltsangaben auch länger studieren, bis ich weiß was ich wissen will. Und nie die Lupe beim Einkaufen vergessen, hmpf.)
Milchschnitte. Monte-Kinderdrink. Actimel. Frühstückscerealien. Aaaaaaahhhrgggl, ich krieg schon wieder die dunkelrote Haßmütze auf, grrr.
Was wollte ich, ach ja.
Also bitte, Leute: Da rechts in dem Kasten, da könnt ihr direkt euern Lieblings-Windbeutel anwählen und quasi also direkt von MEINER Seite aus abstimmen- ich bin also temporär mal ein Teil von Foodwatch, ich Chef, haha.
Ihr könnt aber gerne auch direkt auf die Seite von Foodwatch gehen und euch dort noch genauere Informationen über die Vorauswahl an Windbeuteln holen.
Je mehr mitmachen, desto besser!
(Übrigens: Dieser Blog ist umgezogen, wird zugemacht, läuft nur noch auf Sparflamme. Schaut mal hier oder gerne gleich im neuen Blog www.bin-ich-ein-eichhoernchen.de)

Montag, 1. September 2014

Ach, übrigens

hatte ausser mir gestern noch jemand solche Probleme mit Blogger?
Meine Leseliste war ab morgens verschwunden und tauchte auch erst am Abend wieder auf und das passiert in der letzten Zeit häufiger, zwar noch nie so lange, aber es NERVT.
Auf meiner Suche nach Antworten durfte ich feststellen, dass das deutsche Blogger-Hilfeforum seit Ende Juli eingestellt wurde. Ohne Ersatz. Wenn wir Fragen haben, dann dürfen wir uns gerne ins englische Blogger-Hilfeforum begeben. Oder das spanische oder das portugiesische. Die gibts noch. Aber Vorsicht: Die Hilfeforen werden von Bloggern gemanagt (und haben nichts mit Google zu tun!), beraten ohne Gewährleistung und ändern können sie bei Problemen auch nichts, nur erklären und versuchen die Wogen zu glätten. An Google selbst kommt man nur per Einbahnstraßen-Hilfeformular und wo sich das versteckt hat, habe ich noch nicht entdeckt. Antwort kann man dort bei akuten Problemen natürlich erst nach einigen Wochen oder Monaten oder überhaupt nicht erwarten (Erfahrungen von Nutzern aus dem deutschen Hilfeforum), weil dort ja die Anfragen von Millionen Nutzern eingehen und man unmöglich erwarten kann, dass sich da auch noch einer kümmert.
Service sieht anders aus.
Und wenn ich darüber nachdenke, dass Google letztes Jahr erst den Google Reader ohne nähere Erläuterung eingestellt hat, frage ich mich natürlich wie das hier mit Blogger weitergehen soll. 
Ich meine: Google verdient ja schliesslich nix mit der Bereitstellung der Bloggerplatform- warum tun die das überhaupt? Der reine Altruismus? Bei Google?? Hä??? Wohl eher nicht.
Über die Motive großer amerikanischer Konzerne, die zudem für ihre Datensammelwut bekannt sind, möchte ich auch eigentlich gar nicht näher nachdenken...
Kurz und gut, der erste Schritt war schon mal, dass ich meine Blogs ab sofort nur noch via Feedly und Mr. Reader auf dem iPad und ReadKit auf dem Laptop lese. Da kann mir so ein Mist mit einer fehlenden Leseliste nicht mehr passieren. Was, wenn die Blogger-Leseliste irgendwann nicht mehr wieder auftaucht?? Ich folge über 100 Blogs- das schafft mein kleines Gehirn nicht aus dem Gedächtnis.
Das nächste Problem ist die Blogplatform, aber da gibts ja auch Lösungen. Ich werde wohl mit meinem Blog demnächst irgendwann zu Wordpress umziehen. Die Voraussetzungen dafür haben wir, allerdings muss ich vorher noch ein paar Erfahrungsberichte lesen und dann einen günstigen Zeitpunkt abwarten, an dem mein persönlicher Computerfachmann Zeit hat, das mit mir hinzubiegen.
Sonst kriege ich irgendwann einen Tobsuchtsanfall und das nutzt ja niemandem. Sohn meinte heute schon interessiert, worüber ich mich gestern eigentlich so aufgeregt habe, ich sei ja noch nie so wütend gewesen. *gulp* Ich dachte er kriegts nicht mit, aber das Früchtchen bringt es fertig, Glotze zu gucken UND zuzuhören. Hmpf.
Falls also jemand Erfahrungen hat mit dem Umzug von Blogger zu Wordpress: Immer her damit.

Endlich ein Food-Blog

So, haha, alle die immer dachten, ich wäre kein Food-Blogger: ääätschbätsch! Ich bin doch einer, haha. Zumindest findet die liebe Kerstin von elf19 das scheinbar, denn sie hat mich per Kommentar zu ihrer "Sundaysweettreat-Linkparty" eingeladen. (Ob sie wirklich weiß worauf sie sich einläßt?) Das finde ich ja nun sehr mutig von ihr, ich nehme die Einladung nämlich glatt an und mogele mich zu den Leuten, die ihr Essen nicht nur total lecker herrichten, sondern das dann auch noch hochprofessionell knipsen können.
Bei beidem hapert es bei mir ja noch ein klitzekleines bißchen, aber der Anfang ist ja gemacht mit den kleinen Nachtischen aus meinem letzten Post.
Da hatte ich aber das Rezept nicht mit bei, das reiche ich hiermit nach:
Für den Beeren-Baiser-Nachtisch habe ich (für ca 30 kleine Portionen) verwendet: 1,2 Kilo Speisequark (ich hatte zwei große Becher 0,2% Cremequark und einen 200 gr Becher 20%, aber wenn man sich kalorienmäßig nicht so zickig anstellen will, nimmt man gleich 40%. Geht auch) und 1 Liter Sahne. Ich hatte auch noch einen Becher Schmand da, den ich zur Sicherheit noch dazugerührt hatte, es hätte ja sein können das es zu wenig ist. Mit vorher-berechnen-wieviel-ich-brauch habe ichs leider nicht so. Da kann man schon mal in Verlegenheit kommen. Aber hat ja gereicht.
Ach so, einen Beutel Tiefkühlgemischtewaldbeeren mit vermutlich 500 g drin hatte ich und eine Packung Tiefkühlhimbeeren (300g). Aus der Beerenmischung habe ich die riesigen Erdbeeren rausgefischt, die waren zu groß für meine Becher.
Und ganz wichtig: eine Packung Baiser. Meringen oder wie die Dinger sich nennen.
Zuerst kommen die Baiser in eine Tüte und werden ordentlich zerkloppt. Nicht atomisieren (es soll kein Puderzucker werden, dann wart ihr zu kräftig) aber schon in kleine Stücke zermalmen.
Dann den Liter Sahne mit der entsprechenden Menge Sahnesteif ordentlich fest schlagen, bitte kurz bevor Butterstückchen entstehen, aufhören, dann ist es richtig. Bevor! Den Quark und die Sahne miteinander verrühren und leicht zuckern, am besten mit Vanillezucker. Wirklich nur leicht zuckern, gerade so, dass sich beim Probieren nicht mehr die Backen zusammenziehen, denkt dran, die Packung Baiser kommt später auch noch dazu.
Jetzt in die Becher schichten. Da es eine Fingerfood-Party war, habe ich durchsichtige Plastikbecher (0,2 l) genommen. Erst eine Schicht Creme (am besten mit einer Spritztülle, mit dem Löffel gab das Wutzerei am Rand) einfüllen, darauf eine Schicht gefrorene Beeren, darauf eine Schicht Baiserkrümel und darauf wieder eine Schicht Creme. Verzieren zum Beispiel mit Zitronenmelisse, die kann man gut mitessen. Bis zum Startschuß am Nachtischbüffet kühl stellen, am besten in den Kühlschrank.
Anmerkung eins: Das Rezept ist natürlich nicht von mir, hier gibt es noch ganz viele verschiedene Variationen.
Anmerkung zwei: Die Beeren sollen noch leicht gefroren sein, der Baiser gerade noch so knackig und die Creme da wo sie die Beeren berührt, noch leicht gefroren. Dann ist das perfekt. Blöderweise bedeutet das bei der Bechervariante, dass die Becher höchstens eine, anderhalb Stunden im Kühlschrank stehen sollten, dann sind die Beeren aufgetaut. Meine Becher hatte ich um vier fertig, der Startschuß für den Nachtisch kam um neun. Hmpffgrrmbll. Noch Fragen?
Da wäre die Variante in der Schüssel deutlich besser gewesen, die muss man mehrere Stunden vor dem Essen machen (Vier bis sechs Stunden; die einen sagen so, die andern so.)

Von allem Nachtisch auf dem Buffet waren meine BeerenBaiserBecher am schnellsten weg (und aufgegessen *höhö*), aber ich habe auch den ein oder anderen wahrgenommen, der bei den Beeren das Gesicht verzogen hat (ups, da war wohl zu wenig Baiser dran...) Die gemischten Beeren sind halt häufig saurer als Himbeeren, wer also viele Zicken am Tisch hat, sollte einfach nur TK-Himbeeren nehmen.

Und jetzt verrat mir mal einer, wie man ein einfaches Rezept mit soviel Geschwafel so aufblähen kann. Als hätt ich nix anderes zu tun. Aber da das meine erste Food-Linkparty ist, wollte ichs halt besonders genau machen. Selber schuld.

Sonntag, 31. August 2014

White Party im Hinterland

Auf so eine Idee können echt nur Zugereiste kommen: eine White Party im Kaff zu veranstalten und die tumben Landeier aus der Nachbarschaft (also uns) einzuladen. *kopfschüttel* Aber gut. Das bringt mich zumindest weiter auf meinem Weg Richtung Food-Blog:

Beeren-Baiser-Creme-Nachtisch, was weiß ich wie er bei andern Leut daheim heisst, hier hat er eigentlich keinen Namen.
(Das ist übrigens wie im richtigen Leben: Wenn man etwas beim Namen nennt, dann hat man es sich vertraut gemacht und ist für den Rest des Lebens dafür verantwortlich (sehr frei nach de Saint-Exupery und nein, ich weiß NICHT wie ich diesen accentdedingsbums übers e kriege, ich war nur auf der Dummenschule!).
Und will ich ernsthaft den Rest meines Lebens für etwas verantwortlich sein, was derart viele Kalorien hat? Nö.)
Wo war ich?
Also, wenn man schon in der ganzen Familie KEINE EINZIGE WEISSE HOSE hat, und alle drei mit BlueJeans und weißem TShirt zur weißen Party aufkreuzen müssen, dann muss man es ja wenigstens mit dem Nachtisch rausreißen.
Ich denke, das ist mir gelungen.
Zurück kam nur noch das Tablett.
Da hat dann keiner mehr nach unsern Klamotten geguckt.
War übrigens ne nette Party. Also abgesehen davon, dass die Getränke nicht schnell genug am Tisch waren. Die arme Bardame war etwas arg beansprucht. Man musste deshalb immer umswitchen auf das was grad verfügbar war. Moment, ich rekapituliere mal: Prosecco mit Blue Curacao, Prosecco ohne, Caipirinha, Caipirinha, Weißwein, Weißwein, Weißwein, Whisky. Hööö, Moment mal- den Weißwein gabs in winzigen Gläsern, sozusagen Reagenzglasgröße, da zählen drei für eins.
Kein Wunder, dass ich keine Kopfschmerzen hab.
Zwei Stunden vor Start erfuhr ich zufällig, dass sowohl der Hausherr als auch die kleine Tochter an dem Tag Geburtstag hatten. Ich sags ja: Zugereiste.
Jetzt weiß ich, das ich wirklich sehr kurzfristig kleine Geschenke nähen kann:
(Ok, ich gebs zu: die Nähmaschine stand quasi parat und der Schnitt war jetzt nicht soooo anspruchsvoll. Hüstel. Und der Stoff ist aus Mutterns Stoffkiste- ich hab so Kinderstoffe ja irgendwie nicht.)
Mit der Tasche ist das stolze Geburtstagskind dann auch den Rest des Abends umhergelaufen. Höhö.
Und morgen zeig ich euch was ich für die Kleine genäht habe.

Nein. Warn Witz. Die Tasche war natürlich für die Kleine zum dritten Geburtstag. Der Hausherr hat nix gekriegt. Nur dreissig kleine Nachtischbecher. Ich dachte, er will vielleicht keine Schildi-Tasche.

Freitag, 29. August 2014

Da isses!

Also wenn man genau hinguckt, am "Horizont" ein Stückchen rechts von der Mitte, dann sieht man das erste Windrad.
Jaja, ich gebs ja zu, so harmlos winzig wie hier auf dem Bild ist es beim besten Willen nicht.
Es ist groß. Also groß im Sinne von "riesig". Ungefähr so groß wie "meine Fresse, was für ein Mörderteil!!"
In Zahlen: Gesamthöhe 199 Meter. *gulp*
Insgesamt werden sieben Anlagen aufgestellt, davon sehen wir hier im Ort drei oder vier, wenn sie fertig sind.
Und ganz ehrlich? Ich find die Dinger immer noch klasse. Ich schaff es ums Verplatzen nicht, mich über die Windräder aufzuregen. Ich freu mich jedesmal, wenn ich sie sehe. (Am liebsten würde ich mal zuschauen, wie die riesigen Turmteile und Rotorblätter angeliefert werden. Ich meine, das Weiltal ist richtig, richtig kurvig- das ist wirklich Zentimeterarbeit da durch zu kommen mit 58 Meter langen Rotorteilen. Aber die liefern die Dinger nur in der späten Nacht an und da muss ich Heia machen, sonst habe ich am nächsten Tag furchtbar miese Laune. Hmpf.)
Ja klar, wenn die Teile da so riesenhaft über dem eigentlich ja auch schon hohen Wald rausgucken, als wären die Bäume drunter winzig: Das ist schon ein Eingriff in die Natur. Das verändert das ganze Bild vom Taunuskamm, zumindest von der Seite, die ich hier immer betrachten kann. 
Und auch wenn die Firma behauptet, es gäbe keine Gefährdung für Vögel- und Fledermäuse: Natürlich gehen beim Bau und Betrieb einer solchen Anlage Tiere und Pflanzen drauf, welche auch immer. Auch Bäume. Vögel. Fledermäuse. Wtf.
Aber:
Der Mensch macht sich die Erde untertan.
Das macht unsere Spezies quasi seit sie so viel Hirnschmalz entwickelt hat um selbstständig Feuer zu machen. Die Erfindung des Rades hat die Entwicklung ja bekanntlicherweise nochmal ordentlich angeschoben und jetzt (kleiner Zeitsprung) befinden wir uns in einer Zeit, in der Unmengen von Energie benötigt werden für alles mögliche. Strom, damit wir zu essen haben, damit wir nicht frieren, damit wir uns informieren können, damit wir autofahren, nähen, bloggen, telefonieren, wasweissichwasmachen können. Das geht nicht mehr zurückzudrehen. Also muß Energie erschlossen werden.
Dass die Kernkraftwerke eine üble Fehlentwicklung waren, scheint ja glücklicherweise inzwischen sowas wie gesellschaftlicher Konsens geworden zu sein, und da wir, zukunftsorientiert wie wir sind, auch von den fossilen Brennstoffen aufgrund ihrer Begrenztheit (und ihrem Luftverschmutzungsfaktor und den ganzen anderen Problemen) mal langsam wegkommen möchten bedeutet das natürlich, dass wir uns mal pronto nach Alternativen nicht nur umsehen, sondern sie verdammt noch mal auch endlich umsetzen.
Und das bedeutet nun mal meistens den Neubau von irgendwelchen Anlagen: Biogas, Photovoltaik, Wasserkraft, whatever. Natürlich ist das immer ein Eingriff in die Natur.
Nun kann man doch nicht ständig aufjaulen und sich beschweren und behaupten, das sei jetzt aber total der ungünstige Standort und der arme Tourismus und die armen Tiere und die arme Pflanzenwelt und Sodom und Gomorrha werden explosionsartig dort wieder auferstehen, wo die bösen Windräder/Biogasanlage/Solarfelder/waszurHölleauchimmer gebaut werden und was sonst noch so an Argumenten rumfliegt.
Wieso kann man nicht einfach mal sagen, ok, ist vielleicht nicht schön, macht aber Strom und verstrahlt und vergiftet niemanden, also halten wir das einfach mal aus.
Schliesslich baut hier keiner ein Atomkraftwerk in den Vorgarten.
Nur Jindjädchen.





Dienstag, 26. August 2014

Von hinten durch die Brust

ins Auge.
Junior hat Schuhe vererbt bekommen vom großen Cousin. Schuhe, die man eigentlich so in den November verorten würde, so wettermäßig. (Nur mal by the way: Hier in Mittelhessen regnet es den ganzen Tag. Den GANZEN Tag. Aus einem fieseligen Sprühregen wurde im Laufe des Tages über die ganze Palette der nervtötenden Regensorten richtiger, ausgewachsener Dauerregen. Nein, ich korrigiere mich: Schütt-wie-aus-Eimern-Regen und das seit Stunden. Ich kam nochnichtmal trocken aus dem Auto ins Haus. Aber gut, wir wollten ja always auf die brighte Seite des Lifes looken. Nur, hier ist es nirgendwo bright. Nur trüb. Grau. Bäh. Hmpfgrrgl)
Wo war ich? Ach, die Schuhe. Schöne, feste Schuhe. (Erwähnte ich das es Novemberschuhe..?)
Leider mit dem großen, bösen Sch- Wort. SCHNÜRSENKEL.
(Gehört ausser mir noch jemand zu den Rabenmüttern, die es riskieren, dass ihre Kinder als motorisch unterentwickelt eingestuft werden, weil sie nicht in der Lage sind, ihre Schuhe richtig zu binden? Irgendwann Anfang zwanzig werden sie deswegen mal einen Arbeits- oder Studienplatz nicht kriegen, weil sie im Assessment Center kolossal am Schuhebinden scheitern. "Muuuharharhar" werde ich aus dem Altersheim herüberrufen, "ich habs dir ja gleich gesagt!!")
Äh, also ja.
Um bei der Wahrheit zu bleiben: ich habe den Kampf ums Schuhebinden aufgegeben. Spätestens als er anfing, bei zwei Nummern zu kleinen Schuhen standhaft mit eingerollten Zehen zu behaupten, die seien voll ok und würden total gut passen, nur weil die größeren, bereits gekauften Schuhe Schnürsenkel hatten, hats mir gelangt.
Nachdem die Mädels im Kiga unvorsichtigerweise im letzten Jahr irgendwann mal sagten, das mit dem Schuhebinden klappe ja nun doch endlich ganz gut (dochdoch, den leisen Vorwurf habe ich sehr wohl gehört!), habe ich innerlich ein Feuerwerk abgebrannt und fortan wurden keine Schuhe mehr mit Bändeln gekauft. SdHd, sagt mein Mann. (Sch.. der Hund drauf). Genau.
Blöderweise stehen im Moment nur sommerliche Turnschuhe oder Sandalen im Schrank. Und die Schnürsenkelschuhe. Und der Wetterbericht... siehe ersten Absatz.
Aber ich wäre ja nicht die die ich bin, wenn mir da nix einfallen täte.
Leider hatte ich nur noch zwei kurze (zu kurze) Stücke Gummi in grün und blau. Ich dachte das erlaubt der nie. Zwei VERSCHIEDENE Schnürer in den Schuhen, das ist doch cool- igitt!
Höhö.

(Edit ohne h: Er hatte sie den ganzen Tag an und "Die sind total klasse, Mama!" *geschmeicheltschnurr*)

So. Und den Rest des Abends habe ich für den hier reserviert:
Wurde auch Zeit!

Montag, 25. August 2014

Resteverwertung für den Herbst

Mitte August, regnerisch, 15 Grad, alle Langarmpullis im Schrank in Größe 122/128 und das Kind mißt nach der letzten Messung 134 cm.
Aaaaaaaaaahhhh!!!
Das Problem steht klar und deutlich vor uns?
Alle übergebliebenen Stoffe aus der Jerseykiste gezerrt, aber natürlich passt nix zusammen wie es soll, hmpf.
Zum Glück gibts im Nähhimmel genug Stoffe zum Kombinieren:


  
Schnittmuster: Henric von Ki-ba-doo
Stoffe: Pluma grey von Lila-Lotta, Dolphins By the Sea, Ringel und grauer Jersey über Nähhimmel
Indianer Bo: Plotterdatei von Lila-Lotta

Uff.
Unmittelbare Gefahr gebannt, jetzt können wir laaangsam mit dem Auffüllen beginnen. Demnächst folgt noch ein Pulli in Dinopunks mit braun/blauen Sternen. Schöne Sweatstoffe für den Winter hab ich auch schon entdeckt. Für Kapuzenpullis ohne Kapuze, denn: Kapuze ist cool. Cool ist doof. Kennt man ja. Hmpf.
Die Shirts sind ein klarer Fall für Made4Boys- da war ich auch schon viel zu lange nicht mehr.
Denkt jemand ich wär blogfaul? Bin ich nicht. Ich bin nur viel zu sehr mit frieren beschäftigt, als dass ich mir noch Bloggedanken machen könnte. Mistwetter, elendes.
Da braucht man beim Spazierengehen schon mal etwas Aufmunterung:
Der steht doch geradezu für positives Denken. Zerbeult, verrostet, kriegt nur Müll, aber immer gute Laune. Perfekt.
In diesem Sinne, vergesst das miese Wetter, denn:


Donnerstag, 14. August 2014

Der perfekte Rums

Jaja, das ein oder andere Teilchen habe ich mir dann doch in letzter Zeit genäht, aber leider immer vergessen zu knipsen/nicht schön genug gefunden/wasauchimmer. Jedenfalls sehr lange nicht geRumst!
Aber jetzt.
Im Urlaub hatte ich mir dieses elefantööös teure Stückchen Stoff gegönnt. (Echt wahr- zweiundzwanzig Euro!! Der Meter!*umfall*) aber im Urlaub sitzt ja der ein oder andere Euro mal etwas lockerer, was man spätestens nach dem Urlaub dann bereut, wenn das verdammte Aquarium ersetzt werden muss, beim Öffnen der Sekretärtür die Tür mittendurch bricht und zu allem Überfluß auch noch die Spülmaschine immer bedrohlicher aus dem letzten Loch pfeift. Hmpf.
Also muss besonders ordentlich gearbeitet und sorgfältig nach einem Schnittmuster gesucht werden, damit sich das auch lohnt und bloß nix schiefgeht.
Da kommt man dann schnell zu den altbewährten Sachen zurück:
Mal wieder ein "Kanga" von Jolijou, diesmal in TShirt-Version (mit halben Ärmeln, ich HOFFE sehr, das der Sommer zurückkommt, wenigstens ein bißchen!) in Größe L (was bei allen anderen immer schon XL oder XXL heisst, danke, Frau Müller!) aus dem wirklich schönen Liebhabestoff "Elephant Love" von Hamburger Liebe/Susanne Firmenich in blau/rot und Swafing-Unijersey in dunkelblau vom Nähhimmel.
Einmal ohne Inhalt:
Und einmal mit:
Uiuiuiuiuiuiuiuiuiuiiiii, ich freu mir ein Plätzchen an die Backe, das Shirt ist SCHÖN, wa?
Endlich mal wieder ein perfektes Shirt ganz ohne Gemecker, diesmal habe ich sogar den unteren Abschluss so hingekriegt wie ich es wollte!
(Ähh- nicht ganz. Man wollte die Bündchen eigentlich mit der Zwillingsnadel nähen, ist ja viel schöner, nech. Man hat aber nur so eine schmale mit wenig Abstand und kauft sich deshalb extra im Nähhimmel eine neue mit 4mm Abstand. Für zweineunzich. Ja, also war schon komisch, dass die Füßchen da alle nicht dazu passten, aber nimmt man halt das Reißverschlussfüßchen. Hmpf.
Gut, dass es nur der Probelappen war der von den Einzelteilen der Nadeln durchlöchert wurde nachdem ich mit viel zu weit links eingestellter Nadel losnähte. Kawummsplitterzirp hats gemacht. Das "zirp" steht für das Geräusch welches ein einzelner Nadelbrocken macht, der in hohem Bogen Richtung Fußboden katapultiert wird und dort noch ein bisschen vor sich hin vibriert, bevor er sich unsichtbar macht bis er irgendwann wieder in irgendeiner Fußsohle auftaucht.)
Großes Hmpf. Aber der Abschluß sieht trotzdem schön aus.
Und, Trrrrrommelwirbel: Nix aufgetrennt. GAR nix. Harhar. Ich Chef.

So sieht das übrigens aus, wenn Sohnemann sich im Urlaub einen "Windbeutel mit frischen heimischen Früchten" ohne ekliges Obst bestellt:
Und so sieht dann Mutterns Teller aus mit der doppelten Portion Früchte:
Das sind übrigens wirklich alles selbstangebaute und süße Früchte aus der Alten Schlossgärtnerei in Plön. Die zwei grossen rosa Trauben rechts waren verkleidete Mirabellen. Das habe ich aber erst gemerkt, als ich die zweite genüßlich durchbiß und dabei feststellte dass da ein Kern drin ist. Der erste war da schon im Magen gelandet, ich Gierschlund.
Aaaaargghhh, mir wächst ein Mirabellenbaum im Bauch!!


Mittwoch, 13. August 2014

Nicht zu fassen.

Heute im Einkaufszentrum, im Gameshop.
Eine Frau und ein etwa neun oder zehn Jahre alter Junge kommen an die Theke, offensichtlich Mutter und Sohn. Der Junge legt dem Verkäufer ein Computerspiel zum Bezahlen hin.
Der Verkäufer sagt (laut): Zu diesem Spiel muss ich ihnen mitteilen, dass es erst ab 18 Jahren freigegeben und nicht für Minderjährige geeignet ist.
Die Mutter, leicht verunsichert: Äh?
Der Verkäufer (immer noch laut): Nunja, und es ist auch wirklich ein heftiges Spiel und mit gutem Grund erst ab 18 freigegeben. In dem Spiel (für Kriegspielspieler Insider: das aktuelle Grand Theft Auto!) geht es um Drogenhandel, Prostitution, Banküberfälle, das ganze Programm eben und ziemlich heftig. Ausserdem muss ich sie darauf aufmerksam machen, das sie, falls sie die Erziehungsberechtigte sind, blabla, Aufsichtspflicht, blablablubb. Wollen Sie das Spiel trotzdem kaufen?
Kurzer Blickwechsel zwischen Mutter und Sohn, dabei wird klar, WER hier bestimmt was gekauft wird.
Die Mutter nickt, bezahlt und die beiden zwitschern ab.

Ich konnte es nicht glauben. Ich hatte mehrfach den Mund offen um die Dame zu fragen, ob sie weiss was sie da tut, aber meine gute Erziehung (pruuusthahaha) hinderte mich daran. Ausserdem dachte ich immer, na, aber JETZT sagt sie doch gleich, dass sie ihm das nicht kaufen wird. Aber jetzt doch.
Und ich frage mich immer, wie die Kinder an den ganzen Mist kommen.
Un.fucking.fassbar. Tschulligung. Aber ist doch wahr!!

Falls jemand wissen will was wir im Gameshop machten: Nix. Wir waren nur bummeln und das lag da so einfach im Weg, das Geschäft. Echt jetzt.

Dienstag, 12. August 2014

Weltraumgeburtstag

Der große Tag war Sonntag, endlich
ACHT!!!
Ab 4:47 war die Nacht zu Ende! Mit Mühe, Not und von lauten Seufzern begleitetem Hin- und Hergewälze im Bett hielt es der große Junge noch aus bis 6:20 (Sonntags! In den Ferien!!!) , aber dann kam er strahlend ins elterliche Schlafzimmer gehüpft mit den Worten: Hier kommt euer Achtjähriger *flöt*! und krabbelte zu seinen Eltern ins Bett, die beide in diesem Moment nicht hundertprozentig davon überzeugt waren, dass sie überhaupt ein Kind HABEN. (Wer ist auf diese verdammte Schnapsidee gekommen?)
Aber es half ja nichts, wir mussten raus und den Geburtstagstisch eröffnen.
Der Tag war wunderbar, es kamen viele Gratulanten (by the way: herzlichen Dank für all die Blog-Gratulanten: er hat sich sehr gefreut!) und abends konnten wir für unsere 30 Gäste eine schöne Sommerabendgrillparty veranstalten:
Ich habe meinen Mann noch nie so naß gesehen. Ich meine, mit Klamotten. In der Dusche schon, höhö. Weia.
Der Kindergeburtstag am nächsten Tag war zum Glück mit besserem Wetter gesegnet und wir konnten alles draußen veranstalten. Uff.
Und das ging so:
(Erstmal die Einladungen, ausgeschnitten von einem übermütigen Kind während des WM-Finales:
Wäre auch gar kein Problem gewesen, wenn Vattern nur nicht so laut: "Oh MANN!! Da steht doch gar keiner du Idiot!!!" gebrüllt hätte, dass das Kind zusammenzuckte und ums Haar den Bürzel von der Rakete abgeschnitten hätte. *schrei*
Die Raketen hatte ich ausgedruckt (auf rotem Papier, bis auf die eine, die ich vergessen hatte *hmpf* die musste er dann nachträglich noch rot anmalen) und dann auf eine Klappkarte geklebt. Die seitliche Kontur aus der Klappkarte auch ausschneiden und drunter den Einladungstext kleben. Zum Schluß noch ordentlich Sterne draufstempeln lassen und fertich.)
Und dann ging es am Montag mit acht kleinen Astronauten los:
Astronauten brauchen natürlich eine Erkennungsmarke. Im WM Fieber habe ich die Deutschland-Schlüsselbänder gekauft (jeweils mit einer Trillerpfeife versehen, ich Wahnsinnige. Ich schwörs: wer pfeift, fliegt raus!). Die Bänder wurden mit Hilfe des Plotters mit den Namen der Astronauten in entsprechend spaciger Schrift versehen.
Der Astronautenausweis ist ein Fundstück aus dem Netz (genau hier, freundlicherweise von "Edit mit h" zur Verfügung gestellt, danke!). Auf die Rückseite ist ein Schema der Planeten gepappt, das Bild habe ich im Netz aufgestöbert und im Copyshop sauteuer ausgedruckt.
Die allererste Station, noch auf dem Weltraumbahnhof, war das Kuchenbuffet:
Danach reisten wir weiter zum Merkur, wo die angehenden Astronauten sich ihren Ausweis verdienen konnten, indem sie gemeinsam die Planeten mit Hilfe des Satzes: "Mein Vater Erklärt Mir Jeden Samstag Unseren Nachthimmel" in die richtige Reihenfolge gebracht hatten. Mit den Planetenkeksen war das auch kein Problem.
Dann ging es nacheinander zu den einzelnen Planeten, auf jedem musste etwas erledigt werden.
Auf der Venus mussten die Kids mit viel zu großen Arbeitshandschuhen Gesteinsproben (Murmeln) einsammeln, auf dem Saturn gab es einen Alien-Weitwurf (kleine Aliens an Fallschirmen) und auf dem Uranus wurden Roboter repariert:
Der Mars verdient ein eigenes Bild, dort gab es das gute alte Dosenwerfen, nur etwas erschwert durch Meteoritenbälle (Flummis mit langen Folienschwänzen), die ein bißchen anders als erwartet flogen- was für ein Spaß!
Bevor wir jedoch Neptun ansteuern konnten, erreichte uns ein Notruf von der Erde. Eine Rakete mit wichtigen Gesteinsproben war in der Nähe des Weltraumbahnhofs abgestürzt und musste von den Jung-Astronauten gesucht und geborgen werden.
Danach gab es Stockbrot, Würstchen und Fackeln vom Grill (und Sekt für mich *uff*) und nach dem Essen wuselten alle spielenderweise rund ums Haus, bis sie abgeholt wurden.
Die Meteoritenbälle, Fallschirmaliens, Schlüsselbänder und Astronautenausweise kamen in die Mitgebseltüte und jeder konnte sich noch ein Alienbügelbild aussuchen.
 So. Und welches Motto nehmen wir nächstes Jahr?
(Übrigens haben die kleinen Lumpenhunde gar nicht so laut gepfiffen mit ihren Trillerpfeifen. Nur ein bißchen. Triiipfüüüüütiriliiiiiiitrtrtrtrtrtrtrrrrrrrrrpfiiiiiiii machts seitdem in meinem Ohr...)

Edit: Ich bin grad ein bißchen begeistert von eurem Lob *sehrtiefverneigt*, dabei fiel mir der Spruch mit den fremden Lorbeeren wieder ein und ich reiche zwei wichtige fehlende Links nach: Eine noch viel tollere Weltraumparty gab es bei "Tanjas Traumberg" und immer wieder gerne klaue ich mir Ideen lasse ich mich inspirieren bei "Mama Pias Mottopartys".
DAS sind voll durchdekorierte Partys! Nicht so halbgar wie bei mir. (Ich zeige ja auch nur die gelungenen Sachen *hust*)
Trotzdem Danke fürs Lob!

Sonntag, 10. August 2014

Blogfaul

Ziemlich blogfaul, aber entschuldigt. Schliesslich hat man im Urlaub ja so viel zu tun.
Morgen Heute hat der Junge, der hier schon seit Tagen Wochen übermütig wie ein Welpe herumspringt und ständig nachrechnet, wieviel Tage es denn nun immer noch sind (leider wird es abends nicht weniger, sondern immer erst am folgenden Morgen), endlich Geburtstag. ENDLICH ACHT!!
Da ist schon einiges vorzubereiten neben dem eigentlichen Leben und davon hat man ja auch noch reichlich. (Abgesehen davon muss man ja auch noch zwei Tage vorm Geburtstag die halbe Wohnung umräumen, weil man sich dann doch kurzfristig für ein größeres, schöneres und fischfreundlicheres Aquarium entschieden hat. Man will ja nicht den Tierschutz auf den Hals kriegen. Immerhin 84 Liter, da passt schon was rein und man kann trotzdem noch die Wohnung betreten. Morgen ziehen die ersten, im kleinen Becken zwischengeparkten, Fische in ihr neues Domizil ein. (Schmeisst man da eigentlich dann Brot und Salz rein, so zum Einzug? *unschuldigguck*)
Passend zum Geburtstag hatte ich mir noch überlegt, wie ich die Schleifchen an den Fischen festkriege. Tackern war mir zu brutal und Kleber hält im Wasser nicht, also fürchte ich, müssen die Tierchen morgen von ganz alleine eben besonders schön und bunt leuchten. Ich sag ihnen noch mal Bescheid.)
Aber zurück zum Kind.Das morgen heute vor acht Jahren schon fünf Tage über den Termin drüber war, immer noch gemütlich mit dem Kopf nach oben im Bauch saß und keine Anzeichen zeigte, freiwillig zum Vorschein zu kommen.
Hier ists doch gemütlich, wieso soll ich woanders hin? So ist das auch heute noch oft so.
Sein Humor ist einzigartig und er hat ein Gespür für Kalauer. In den ersten Jahren kam er fast jede Nacht in unser Bett. Eines Nachts, er muss so ungefähr zweieinhalb gewesen sein, machte ich das Licht an meinem Wecker an um nach der Uhrzeit zu sehen, da ertönte hinter mir seine Grabesstimme: "Um Jottes jillen, mach das List aus!"
Er war schon früh sehr aufmerksam und kommentierte trotz mangelnder Sprachfähigkeit alles, was er sah. Ich habe einen Moment gebraucht um zu verstehen was er meinte, als er mit einem Jahr und neun Monaten beim Blick auf die Strasse sagte: Mama! Hansi Kaka Hanni Tinki Mäh! (Mama! Da fährt Hannes (Hansi) mit dem Traktor (Kaka) und dem Anhänger (Hanni) und bringt Wasser (Tinki) zu den Schafen (klar, oder?).
Er ist enorm schlagfertig: Als er drei war, und mein Mann einmal nicht nach meiner Pfeife tanzen wollte (Unverschämtheit!) und ich ihm daraufhin androhte: "Dann verklopp ich dich!", drohte mein Sohn mir im gleichen Atemzug an "Dann hol ich sofort die Polizei!" *gacker*

Wenn er was nicht einordnen kann, fragt er uns Löcher in den Bauch und bringt besonders mich dabei häufig in Bedrängnis. Mama, was ist eine Fangfrage? (Originalantwort: Das, äh, orrrrr, das ist, ähm,... eine Fangfrage eben!! *schäm*).
Er freut sich unbändig auf seinen Geburtstag, auf seine Gäste und natürlich auf seine Geschenke (die Wunschliste war schon vor Monaten fertig!) Ich finde es vollkommen erstaunlich, dass er jetzt schläft, so aufgeregt wie er vorhin noch war und freue mich schon auf morgen, wenn er seinen Geburtstagstisch sieht. (NATÜRLICH kriegt er trotz Aquarium noch ein paar Kleinigkeiten. *hust*)

Kurz und gut: Er ist das beste Kind, das meinem Mann und mir passieren konnte, wir sind so unglaublich stolz auf ihn und freuen uns wie verrückt, das wir eine Familie sind.

Dienstag, 5. August 2014

Gut wieder hier zu sein..

So, hahahaaa, ihr bösen Einbrecher, ätschbäätsch, wir sind wieder da und ihr habt gar nicht gemerkt, dass wir weg waren! Gott, seid ihr doof.
Oder schlau. Hmpf. Hier gibts eh nix zu holen, also ist es für euch wohl ohnehin besser, weiter zu gehen und das nächste Objekt auszuspähen. Weit weg bitte.

Urlaub zu Ende also. Etwas mehr als eine Woche umgeben von Leuten, die wir selten, aber dafür umso lieber sehen, bei denen wir uns wohl- und willkommen fühlen. Gemacht das ewig gleiche wie jedes Jahr und trotzdem viel Neues ausprobiert. In der Ferienwohnung gefaulenzt. Die Füße in die Ostsee gesteckt. Gesegelt (segeln lassen!). Himbeeren gepflückt. Muscheln und Steine gesammelt. Hühnergott gefunden! Kräuterhof bestaunt. Gepaddelt durch die Plöner Seenlandschaft. Gebummelt. Neugierig fremde Post gelesen. Auf Türme geklettert. Durch Museen geschlendert. Stoff gekauft (natürlich!).
Entspannt.



Schön wars. Sehr sehr schön. Aber:

Nun Freunde, lasst es mich einmal sagen:
Gut wieder hier zu sein, gut euch zu sehn
Mit meinen Wünschen, mit meinen Fragen
Fühl' ich mich nicht allein, gut euch zu sehn


 
Daheim ists halt doch am allerschönsten. :-))

Samstag, 2. August 2014

Es lebt.

Das wird ja ein günstiges Vergnügen.
Wenn ich das richtig sehe, hat das Aquarium nach unserer Rückkehr aus dem Urlaub schon genug Bewohner, da brauchts keine Fische mehr...
Zusammen mit den Pflanzen, die wir ins Becken gesetzt haben, kamen auch kleine Schnecken. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier.... Ich bin gespannt wie das nächste Woche aussieht. Wie brät man die Dinger noch gleich? *fürcht*

War das eigentlich allgemein bekannt, das Spiegel-Online vom Postillon übernommen wurde? *interessiertguck* Ich meine, ich bin ja immer so ein bisschen lahm und kriege nur die Hälfte mit,  und was im Spiegel steht, sollte man ja auch nicht immer ungeprüft glauben, aber diese Meldung: Ecclestone: Formel-1 Chef soll 100 Millionen Dollar in Bestechungsverfahren bieten kann doch nur  Satire sein, oder? Er bietet 100 Millionen Dollar, damit ein Bestechungsverfahren fallengelassen wird?? Das kann sich doch nicht mal der schrägste Kabarettist ausdenken.

Sonntag, 20. Juli 2014

Homöopathie & Co

Alle, die kompromisslos auf alternative Heilmethoden stehen und nichts daneben gelten lassen: Kommen Sie bitte hier herüber! Hier lang! Und beenden Sie die Mitleserschaft in meinem Blog, danke.
Der Rest der Menschheit bitte hier entlang.

Donnerstag, 17. Juli 2014

4 Sterne Rums

Jaja, okay, der Titel ist ja eigentlich flach, aber es IST nun mal ein Vier Sterne Rums, da beißen die Gauchos keinen Streifen getrocknetes Rinderfleisch ab *upsALARMALARM!! unerlaubte Verhöhnung unterlegener Endspielgegner ALARMALARMALARM!! das Wort "Gegner" ist in diesem Zusammenhang unbedingt zu vermeiden, selbstverständlich sind wir alle beste Freunde!! Da beißt die Maus keinen Faden ab, wollte ich sagen. Uff, Kurve grad nochmal gekriegt. Puh.
Wo war ich?
Also, ich komplette Fußballnixcheckerin (Nenne spontan fünf böhmische Dörfer, kein Problem: Freistoß, Stürmerfoul, Ecke, Strafraum, Abseits. Ich bitte um Verzeihung, falls meine Aussage über die böhmischen Dörfer als Synonym für Nixverstehn irgendwelche Angehörigen der böhmischen, schlesischen oder mährischen Volksgruppen verletzt hat und nehme alle diesbezüglich unter Umständen als anmaßend zu verstehenden Aussagen zurück) kam ja durch den Gatten nicht umhin, die letzten vier Wochen das ein oder andere Spiel mitzugucken, was dann natürlich im Endspielfieber gipfelte. Ich habe sogar schwarzrotgoldene Deko gekauft. Ich! Und natürlich eine tolle Girlande gebastelt, siehe letzten Post, die immer noch hängt.
Bekanntermaßen mag ich ja Sterne und da traf es sich mit dem vierten Stern ja ganz gut, da wollte ich natürlich auch son Trikot haben- aber Hallo? Ein DFB Trikotsatz für Mann, Frau und Kind: 220 Euro. DREI Trikots. *umfall*
Gut, ich geh mal davon aus, dass die Trikots natürlich vom Faden über Druck bis zur Verpackung komplett in Deutschland aus deutschen Kunstfasern von einem multikulturellen Team aus gut ausgebildeten, übertariflich bezahlten TextilarbeiterInnen hergestellt sind.
Ja dann. 
Aber ich politisch unkorrekter Mensch habe dann mal lieber die vorhandene Bestandsware von Hasi und Mausi aufgepeppt:
Wozu hat man einen Plotter und dann noch die supertollen Plotterfreebies von enemenemeins und der Zaubermasche? Herzlichen Dank den beiden nochmal dafür: Ich finde es immer noch total schwierig, eigene Ideen umzusetzen, zu "designen" (und es haut auch überhaupt nicht hin *schnüff*. Ich brauche endlich mal einen VHS-Kurs dafür.) Da bin ich wirklich dankbar für Menschen, die sich die ganze Arbeit machen UND die Dateien dann noch kostenfrei zur Verfügung stellen. Sehr, sehr lieb von euch, danke! Das große ist mein Rums, klar, aber das kleine war der Knaller für meinen Sohn, er hat sich sehr gefreut (obwohl er auch kein Fußballer ist und eher zur Fraktion "Huch. Da kommt ein Ball. Wo will der denn bloß hin?" gehört wie seine Mutter. Und sein Vater. Miese Gene, das arme Kind.)

Das Auto hat auch neuen Schmuck bekommen (selber ausgedacht *höhö*):
Sonst kommen mir da keine Aufkleber drauf. Niemals. Find ich albern. Aber auf die Idee mit den Sternen hätte ich früher kommen können, das gefällt mir richtig gut.
Wieso bin ich eigentlich hier? Ach ja, Rums!
Ich war ja gar nicht soo unfleissig in den letzten Wochen, ein Shirt hatte ich mir noch genäht:
und eins mit einer genialen Freebie-Datei von LilaLotta bebügelt:
In A4 ist es auch gar nicht sooo mühsam, die Details rauszupfriemeln...*gacker* Hier warten noch der Indianer Bo, ein Elefant und ein Kamel auf ihre Shirts. Den Indianer kann man ja bedenkenlos aufs Shirt machen (oder ist das jetzt auch wieder unzulässige Verunglimpfung von Minderheiten?), aber Elefant? Kamel? Der Selbstbezug ist vielleicht ein bißchen zu offensichtlich...

Als kleine Einstimmung auf die Haustiere, die er zum Geburtstag bekommt, wünschte sich Sohn Nr 1 schonmal ein passendes Kissen:
Also, Kissen für Kinder näh ich nur noch aus Jersey. Ist zwar etwas mehr Fummelei, dafür aber superweich!! Und nein! Er kriegt keine Delfine. Fische kriegt er. Das Aquarium ist nach langem Hin und Her endlich ausgesucht. 40x25x25. Man darf gespannt sein.
Der Weltraumgeburtstag ist übrigens spiele-, einladungs- und mitgebseltechnisch gesehen schon fast fertig vorbereitet. Während des Finales hat Sohn Nr 1 die Einladungen ausgeschnitten. Das ist cool, oder?
Ich mache einen Extrapost zum Thema Weltraumgeburtstag, da sammele ich dann alles. Falls ich dran denke. Ähem. Bilder. Ich muss unbedingt dran denken, das Zeug zu knipsen, bevor ich es unter die Wölfe Kinder verteile.
Zum Schluß ein Blick auf die ersten sechs Spucktücher zum Verschenken. Molton ist jetzt doch nicht so der optimale Rückseitenpartner dafür. Läßt sich zwar prima vernähen, fusselt und verzieht sich nicht. Kommt allerdings nach dem Vorwaschen so zerzaust aus der Maschine, als hätten schon mehrere Babys reingepupst. Egal, ist trotzdem schön und vor allem schön weich.

Und einem geschonken gekrochenen argentinischen Rind schaut man nicht ins Maul... ohweia, ALARMALARM!! Unzulässige Verunglimpfung undsoweiter. Gäähn.
Ehrlich? Wie kann man sich über so einen Mist nur so aufregen? "Verhöhnt"?? Meine Fresse, es wär ja auch wirklich komplett unerträglich gewesen, wenn die WM so ganz ohne "Skandal" über die Bühne gegangen wäre. Da muss man schon nochmal genauer hinschauen, irgendwas zum Meckern findet sich ja doch immer.
Allerdings hätte ich eher vermutet, dass sich eine Bürgerinitiative gegen die Unterschreitung der Mindestflughöhe bildet. Kann man ja von Glück reden, dass keine Abfangjäger aufgestiegen sind.